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Feier

12.12.2019

Die Nothelfer unserer Zeit

Langjährige Mitarbeiterinnen und Beschäftigte, die sich weitergebildet haben, hat die Ökumenische Sozialstation Günzburg geehrt. Das Bild zeigt (von links) Geschäftsführer Stefan Riederle, den Vorsitzenden des Vereins Sozialstation Günzburg Ulrich Pilhofer, Susanne Baur, Michaela Bergmüller, Martina Henle, Irina Styb, Yüksel Kurnaz-Gistel, den Aufsichtratsvorsitzenden Erich Häuser und den Förderkreis-Vorsitzenden Karl Heinz Schiller sowie (vorne) Sabine Weber.
Foto: Irmgard Lorenz/Sozialstation

Die Ökumenische Sozialstation zeichnet Mitarbeiter aus. Wie die Einrichtung in Günzburg dem Fachkräftemangel begegnet

Der Tag war gut gewählt: Am Gedenktag der heiligen Barbara hat die Ökumenische Sozialstation Günzburg ihre Mitarbeiter zum Feiern eingeladen – Barbara wird als eine der 14 Nothelfer verehrt. Helferinnen und Helfer in der Not sind auch die Teams der Ökumenischen Sozialstation Günzburg, die Tag für Tag alten und kranken Menschen beistehen und so Dienst am Nächsten tun. Für Geschäftsführer Stefan Riederle und den Aufsichtsratsvorsitzenden Erich Häuser war das Anlass, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu danken.

„Hoch professionell, hoch motiviert und engagiert und sehr empathisch“ leisten die Mitarbeiter der Ökumenischen Sozialstation ihre Arbeit, sagte Riederle. Ob als Fachkraft, Pflegekraft, Hauswirtschafterin, Betreuungskraft, Alltagsbegleiterin, in der Verwaltung oder bei der Haustechnik – immer und überall sei Verlass auf die Mitarbeiter. Als „Ecksteine“ bezeichnete Aufsichtsratsvorsitzender Häuser die langjährigen Mitarbeiter. Er sprach von einer „tollen Mannschaft“ und sagte: „Sie tun alles Menschenmögliche.“ Nicht nur den Einsatz für die hilfe-und pflegebedürftigen Menschen lobte Häuser, sondern auch den Zusammenhalt im Team. Dieser Gemeinschaftssinn wurde bei der Feier in Limbach sichtbar, denn neben den Aktiven waren auch Ruheständler und Ehrenamtliche zur Weihnachtsfeier eingeladen, sodass etwa 120 Gäste in Limbach nach einer Andacht mit Diakon Erhard Hindelang feierten.

Spürbar wurde dieser Gemeinschaftsgeist auch im Rückblick von Geschäftsführer Stefan Riederle, der nicht nur Einblicke in den Arbeitsalltag der Beschäftigten gab, sondern auch an gemeinschaftlich erlebte Sportereignisse wie den Günzburger Cross-Triathlon und den AOK-Firmenlauf in Neu-Ulm erinnerte. Höhepunkt des Abends war die Ehrung verdienter Mitarbeiterinnen. Glückwünsche, Blumen, Urkunde und ein Geschenk überreichten Geschäftsführer Riederle und der Aufsichtsratsvorsitzende Häuser an Sabine Weber, die seit 30 Jahren als Hauswirtschafterin und Alltagsbegleitung bei der Ökumenischen Sozialstation arbeitet. Für 20-jährige Mitarbeit wurden Michaela Bergmüller und Karin Beck geehrt. Seit zehn Jahren gehören Carolin Briegel, Martina Henle, Elsbeth Kopp und Irina Styb zum Team. Mit guten Wünschen verabschiedeten Riederle und Häuser Ottilie Brenner nach 26 Jahren in den Ruhestand. Zum erfolgreichen Abschluss der Weiterbildung gratulierten sie Susanne Baur (Mentorin und Praxisanleiterin), Yüksel Kurnaz-Gistel (Schwesternhelferin/Pflegediensthelferin) und Theresa Wiesmiller (Gerontopsychiatrische Pflegefachkraft).

Auch 17 neue Mitarbeiterinnen und einen jungen Mann, der im Bundesfreiwilligendienst die Tagespflege in Günzburg unterstützt, begrüßten Riederle und Häuser im Team der Ökumenischen Sozialstation Günzburg. Dennoch habe der Fachkräftemangel auch die Sozialstation erreicht, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende, „wir könnten noch mehr Menschen versorgen.“

Weil in Deutschland der Markt praktisch leer gefegt ist, hat die Sozialstation auf den Philippinen Personal angeworben. Für drei Pflegefachkräfte aus Fernost laufen derzeit die Visa-Verfahren.

Voraussichtlich im Frühjahr können sie im Ernst-Ott-Seniorenzentrum in Ichenhausen ihren Dienst beginnen. (zg)

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