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St. Georg

26.03.2015

Die Pfarrkirche in Kemnat wird restauriert

Die Kirche St. Georg in Kemnat muss saniert werden.
Bild: Adalbert Zimmermann

Sturm- und Langzeitschäden machen eine aufwendige Sanierung notwendig. Es ist nicht die erste in der Geschichte des Gotteshauses

Die Pfarrkirche St. Georg in Kemnat muss aufwendig saniert werden. Stürme haben an Dach und Fassade sichtbare Spuren hinterlassen. Die Dacheindeckung ist vielfach beschädigt, sodass Wasser in das Innere der Kirche dringt und besonders an den Decken den Putz beschädigt. Im Übrigen nagt auch der „Zahn der Zeit“ an den Gemäuern der Pfarrkirche, sagt Pfarrer Mirko Cavar. Eine umfassende Sanierung des Gotteshauses ist unausweichlich.

Aus den Analen der Geschichte um die Kemnater Pfarrkirche geht hervor, dass bereits im 8. Jahrhundert die erste Kirche in Kemnat entstanden ist, seinerzeit noch eine Holzkirche. Urkundlich nachgewiesen ist, dass im Jahre 1232 der Grundstein zur zweiten Pfarrkirche gelegt wurde. Am 10. Januar 1233 weihte Prälat Johann Evangelist von Ursberg die Kirche St. Georg ein. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts musste die alte Kirche wegen akuter Bauschäden einem Neubau Platz machen.

Am 6. Mai 1778 wurde der Grundstein zur dritten Kemnater Kirche gelegt. Seither wurde die Kirche immer wieder mal umgebaut, saniert und das Kirchenschiff erweitert. Möglich war dies auch durch großzügige Spenden von gläubigen Christen aus Kemnat und Umgebung. Deshalb ist Pfarrer Mirko Cavar zuversichtlich, dass auch diese Sanierung der Kirche erfolgreich sein wird.

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Die Gesamtkosten belaufen sich laut Cavar auf etwa 425000 Euro. Die Marktgemeinde Burtenbach hat sich bereit erklärt, zehn Prozent der nachgewiesenen Sanierungskosten zu zahlen, was auch den gemeindlichen Zuschussrichtlinien bei kirchlichen Maßnahmen entspricht. Sturmschäden sind über die Gebäudeversicherung gedeckt. Außerdem wurden bereits Anträge an den Landkreis Günzburg, den Bezirk Schwaben, das Landesamt für Denkmalpflege und die bayerische Landesstiftung gestellt.

Über die Höhe der Zuschüsse gibt es noch keine Zusagen. Pfarrer Cavar rechnet damit, dass die Pfarrgemeinde noch mindestens 80000 Euro selbst durch Spenden aufbringen muss.

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