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Olympia

05.08.2012

Die Viertbeste der Welt

Kurze Zeit konnte Janine Berger (im Bild bei der Live-Übertragung im ZDF) auf eine Olympiamedaille im Sprung hoffen. Dass die 16-Jährige das Gerätefinale erreicht hatte, war aber an sich schon eine große Leistung.
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Kurze Zeit konnte Janine Berger (im Bild bei der Live-Übertragung im ZDF) auf eine Olympiamedaille im Sprung hoffen. Dass die 16-Jährige das Gerätefinale erreicht hatte, war aber an sich schon eine große Leistung.
Bild: Rebekka Jakob

Turnerin Janine Berger führt das Feld beim Finale im Sprung lange an. Am Ende landet sie auf Platz vier

Von Rebekka Jakob

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London/Günzburg Dass die für den SSV Ulm startende Janine Berger am Sonntag keine Olympische Medaille mit nach Hause nehmen durfte, haben viele Fachleute nicht verstanden. Dass sie in dieses Sprungfinale gehörte, schon – denn was die Bubesheimerin in London gezeigt hat, war Weltspitze.

Lange hatte es sogar so ausgesehen, dass die 16-Jährige bei ihrer ersten Olympiateilnahme Edelmetall gewinnen könnte. Zwei tolle Sprünge – ein richtig hoher Chusovitina und ein Tsukahara mit Doppelschraube, beide gestanden, brachten 15,016 Punkte in der Gesamtwertung. Lange Zeit durfte Janine Berger dann hoffen – auch als ihre Teamkollegin Oksana Chusovitina ihren zweiten Sprung mit deutlich geringerem Ausgangswert zeigte. Wollte da das erfahrene 37-jährige Turnidol der Nachwuchshoffnung Platz machen? Eine knappe halbe Stunde lang durfte die Bubesheimerin hoffen, strahlte in die Kameras und blickte immer wieder zur Anzeigetafel hoch. Doch was dann bei den Wertungen der drei letzten Turnerinnen im Finale passierte, sorgte am Ende wieder für Tränen. Konkurrentinnen stürzten bei der Landung, landeten außerhalb der Landezone und wurden dennoch mit Wertungen bedacht, die minimal höher ausfielen als die Janine Bergers. Hauchdünne 0,034 Punkte waren es, die sie von der Medaille trennten. Dass der Vorsprung der Gegnerinnen nur hauchdünn war, zeigt aber auch: Janine Berger ist in der Weltspitze angekommen.

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