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Sanierung

10.02.2018

Die neue Konstruktion wird sicherer

Die Degerndorfer Brücke über die Butzengünz wird von Mitte Februar bis Juli erneuert.
Bild: Julia Lenzer/Stadt Günzburg

1961 haben Bundeswehrsoldaten die erste Degerndorfer Brücke gebaut. Jetzt erneuert die Stadt das Bauwerk komplett

Ab dem 19. Februar wird die Degerndorfer Brücke, die vom Wasserburger Weg zur Straße „Auf dem Gries“ über die Butzengünz führt, durch ein neues Brückenbauwerk ersetzt. Das ist notwendig geworden, weil die Unterkonstruktion immense Schäden aufweist. Die Querungshilfe der Butzengünz ist an dieser Stelle während der gesamten Bauzeit bis in den Juli gesperrt. Nachdem 2016 nach nur vier Jahren Sanierungspause erneut Schäden in der Unterkonstruktion der Brücke aufgetreten sind und Reparaturen weder technisch noch wirtschaftlich mehr sinnvoll waren, wurde der Neubau der Degerndorfer Brücke vom Stadtrat beschlossen (wir berichteten).

Der Neubau erfolgt als Stahlbetonbauwerk mit Fertigteilen. „Die Planung berücksichtigt, dass die Ausfahrradien von der Brücke in Richtung Wasserburger Weg vergrößert werden“, erklärt Oberbürgermeister Gerhard Jauernig. Damit werden die Sichtbeziehungen verbessert und somit die Verkehrssicherheit wesentlich erhöht.

„Die Fußgänger und Radfahrer können weiterhin den parallel verlaufenden, nördlichen Fußgängersteg benutzen“, berichtet Christian Hörger vom städtischen Bauamt. Die Zufahrt zur Hagenweide und der Straße „Auf dem Gries“ ist im angegebenen Zeitraum über die Ulmer Straße und über die Hasengasse gegeben. Für den Zeitraum von voraussichtlich drei mal zwei Tagen innerhalb der Bauzeit muss der Wasserburger Weg, im Bereich der Brücke, voll gesperrt werden. Die Umleitung erfolgt dann über den Kötzer Weg. Für Anlieger ist die Anfahrt bis zur Baustelle möglich.

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Das erste Brückenbauwerk wurde im Jahr 1961 gefertigt. Die Herstellung der Holzbrücke erfolgte durch das Pionierbataillon der Bundeswehr aus Degerndorf im Rahmen eines Manöverauftrags. Daher auch die Namensgebung „Degerndorfer Brücke“. Die Brücke wurde damals an die Stadt Günzburg übergeben. Die Brücke bestand aus einer kompletten Holzkonstruktion und wurde auf Holzpfählen mit einer Holzträgerkonstruktion gegründet.

1970, nach nur neun Jahren Standzeit, musste die Brücke bereits einmal komplett durch die Stadt Günzburg ersetzt werden. Alle tragenden Verbindungen waren verfault. Die neue Konstruktion war baugleich der aus dem Jahr 1961. Zum Erhalt der Brücke wurden seit dem einige Instandhaltungsarbeiten größeren und kleineren Umfangs an der Brücke vorgenommen.

Im Jahr 2012 gab dann das westliche Widerlager nach. Die Holzunterkonstruktion war durchgefault und instabil. (zg)

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