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Wettenhausen

07.12.2018

Diese Dichter und Schriftsteller prägten den Landkreis Günzburg

Schüler des St.-Thomas-Gymnasiums präsentierten in der Aula ein literarisches Profil des Landkreises mit Auszügen bekannter Schriftsteller und Philosophen.
Bild: Wolfgang Kahler

23 Schüler des St.-Thomas-Gymnasiums in Wettenhausen präsentieren Werke von Schriftstellern und Philosophen aus dem Landkreis Günzburg auf eine ganz eigenwillige aber sehr unterhaltsame Art und Weise.

Vom Lehrer einmal den roten Teppich ausgerollt bekommen: Diesen außergewöhnlichen Show-Effekt erlebten Elftklässler im Wettenhauser St.-Thomas-Gymnasium. Sie präsentierten das literarische Profil des Landkreises mit gespielten Szenen aus Werken bekannter Dichter und Schriftsteller aus dem Landkreis Günzburg.

Literarisch bedeutende Persönlichkeiten aus dem Landkreis Günzburg

Als „Bühnen-Handlanger“ für die Auftritte der 23 Schüler fungierten im Thomas-Saal des Gymnasiums Astrid Thum, Lehrerin für Deutsch und Geschichte, zusammen mit Heinrich Lindenmayer, Leiter der Joseph-Bernhard-Fachakademie für Sozialpädagogik in Krumbach. Den roten Teppich wollen die Lehrer eigentlich in jeder Deutschstunde ausrollen – sozusagen als Basis für die Beschäftigung mit der Literatur. Und da hat der Landkreis einiges zu bieten, so Lindenmayer. Im Rahmen einer dreiteiligen Veranstaltungsreihe des Thomas-Gymnasiums zum Jubiläumsjahr „200 Jahre Bayerische Verfassung – 100 Jahre Freistaat“ wurden diesmal vier literarisch bedeutende Persönlichkeiten herausgegriffen, verteilt über einen Zeitraum von 250 Jahren. Dazu gehören die Krumbacher Lyrikerin Hedwig Lachmann, der Theologe und Pädagoge Christoph von Schmid, dessen Namensvetter, der zeitgenössische Philosoph Wilhelm Schmid aus Billenhausen bei Krumbach und der Theologe und Priester Joseph Bernhard, geboren in Ursberg.

Themen aus dem Jahr 1914 sind wieder aktuell

Unter Regie von Fabian Streicher interpretieren die 23 Akteure Auszüge aus den Werken multimedial auf ganz eigenwillige und unterhaltsame Weise. Zum Beispiel die Geschichte vom Müller, dessen Sohn und einem Esel. Egal ob der Vater, der Junior oder beide auf dem Esel reiten oder beide zu Fuß nebenher gehen, immer ecken sie beim Publikum an. Erkenntnis des Vaters: Man kann es nie allen Leuten recht machen. Oder Textpassagen der Schriftstellerin Lachmann, übrigens Ehefrau von Gustav Landauer (Sozialistischer Schriftsteller und Pazifist), aus dem Jahr 1914, die sich gegen den Krieg richteten und in Bezug auf Flüchtlinge derzeit wieder ganz aktuell sind.

Parallel zur Literatur-Aufführung wurde im Saal eine Ausstellung vom Haus der Bayerischen Geschichte zur Revolution von 1918 kombiniert mit einer vergleichenden Statistik der Jahre 1918 und 2018 durch Schüler der neuten Klasse gezeigt.

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