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Rettenbach

27.11.2019

Dietrich-Kast soll an der Spitze des Ortes bleiben

Die Kandidaten für den Rettenbacher Gemeinderat mit Sandra Dietrich-Kast (Achte von links) an der Spitze und Alfred Sauter (links daneben) als Gast der Nominierungsveranstaltung.
Foto: Georg Haindl/CSU

Die Bewerber der CSU für den Rettenbacher Gemeinderat stehen ebenfalls fest.

Der CSU-Ortsverband steht hinter der Bürgermeisterin von Rettenbach. Das wurde bei der Nominierungsversammlung im Rettenbacher Schützenheim deutlich. Sandra Dietrich-Kast, seit 2008 Bürgermeisterin, wurde einstimmig zur Kandidatin für dieses Amt für die Kommunalwahl am 15. März 2020 nominiert.

Zuvor war Dietrich-Kast, die auch für den Kreistag kandidieren wird, auf einige wichtige Punkte, Projekte und Maßnahmen eingegangen, die während der vergangenen zwölf Jahre umgesetzt wurden: die Sanierung der Ortsdurchfahrt Rettenbach, den Neubau der Kindertagesstätte mit Kinderkrippe, Kindergarten und Hort, den Bau des Geh-, Rad- und Wirtschaftswegs entlang der GZ31 mit Unterführung an der Staatsstraße 2028, den Kauf von neuen Feuerwehrfahrzeugen für die Wehren Harthausen und Remshart sowie die Sicherung der Wasserversorgung. Derzeit erfolgt in Rettenbach und den Ortsteilen Harthausen und Remshart der Ausbau mit Glasfaser bis zum Haus.

Ein Plus von 1,13 Millionen Euro

Bei einem Schuldenstand von 1,05 Millionen Euro und einer Gegenrechnung der Rücklagen in Höhe von 2,18 Millionen Euro könne die Gemeinde am Ende ihrer zweiten Amtsperiode ein Plus von 1,13 Millionen Euro verzeichnen, betonte Sandra Dietrich-Kast, heißt es in der Mitteilung. Insgesamt habe die Gemeinde die Summe von 1,77 Millionen Euro an Fördermitteln als Einnahme verbuchen können.

Die Bürgermeisterin berief sich dabei auf die Unterstützung durch die CSU sowie auf die von ihr aufgebauten Netzwerke und vor allem auf die Kontakte zum Landtagsabgeordneten Alfred Sauter. Jetzt gehe es darum, die geplanten Vorhaben weiterzuführen, mit dem Ziel, stetig die Lebensqualität in allen drei Ortsteilen zu verbessern und Rettenbach als Wohnort und Wirtschaftsstandort weiter zu stärken.

Dorfentwicklungskonzept steht im Vordergrund

Im Vordergrund steht das Dorfentwicklungskonzept, in das Vereine, aktive Gruppen und möglichst viele Bürger eingebunden werden sollen. Schwerpunkt bildet dabei die weitere Nutzung des Schlössle, der alten Schule, des ehemaligen Raiffeisenbankgebäudes und des früheren Gasthauses Kreuz. Gleichzeitig soll der Feuerwehr, den Vereinen und den Jugendlichen ausreichend Platz für ihre Aktivitäten geschaffen werden. Auch sichere Wege für Jung und Alt sind ein Schwerpunkt. Zwischen den Ortsteilen und den Nachbargemeinden soll das Radwegenetz weiter verbessert werden, auch die Bushaltestellen sollen im Hinblick auf die Sicherheit überprüft werden.

Energie- und Umweltschutz in der Gemeinde und das verantwortungsvolle Einsetzen der Finanzmittel stehen ebenfalls im Mittelpunkt. „Unsere finanzielle Lage verbessert sich sukzessive. Wir sind in der Lage, die notwendigen Planungsmittel für unsere weiteren Vorhaben bereitzustellen und die entsprechenden Investitionen in Tief- und Hochbaumaßnahmen anzustoßen“, erklärte Dietrich-Kast.

Lob von Alfred Sauter

Man sei mit ihr als Bürgermeisterin sehr zufrieden, sie habe zahlreiche Projekte und Maßnahmen umgesetzt und kümmere sich um alle Anliegen aus der Bürgerschaft in Rettenbach, Remshart und Harthausen, betonte der CSU-Ortsverbandsvorsitzende Werner Brenner. Zu Gast war auch Alfred Sauter. Er betonte, dass sich die Bürgermeisterin und der Ortsvorsitzende fortwährend um den Fördermittelfluss und die damit verbundene Umsetzung der Vorhaben für ihre Kommune kümmerten. Außerdem könne sich das Ergebnis der Maßnahmen sehen lassen. Die Vorstellung der Gemeinderatskandidaten verdeutlichte, wie vielfältig das Angebot in der Gemeinde ist, sodass es in Rettenbach einfach sei, sich zu integrieren und eine Heimat zu finden.

Im Anschluss wurden die Kandidaten für die Wahl des Gemeinderats nominiert, dies geschah ebenfalls einstimmig. Mit einem Durchschnittsalter von 43,8 Jahren sei es gelungen, eine starke und vielfältige Truppe, die sich sowohl in den Vereinen wie auch in der Kirche, in der Feuerwehr und in verschiedenen Organisationen engagiere, aufzustellen, bemerkte Werner Brenner.

Die Kandidaten für den Gemeinderat sind:

Sandra Dietrich-Kast (45 Jahre alt, Sparkassenfachwirtin), Tanja Joas (44, Konditorin), Jürgen Flemisch (50, Geschäftsführer), Manfred Wiedenmann (47, Bankkaufmann), Ioana Florea (41, Übersetzerin), Werner Brenner (46, Berufsschullehrer), Thomas Kraus (36, Ingenieur Elektrotechnik), Sabine Hackemesser (52, Technische Redakteurin), Florian Remmele (26, Elektroniker), Franz Feil (Diplom-Ingenieur Landschaftsplanung), Barbara Wachs (59, Diplom-Kauffrau, Universität) und Rüdiger Schmidt (35, Beamter). Ersatzkandidaten sind: Manuela Geißler (47, Erzieherin) und Vincenz Schmid (18, Gärtner). (zg)

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