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Internetzugang

24.04.2015

Donauried geht schneller ins Netz

Die 24-Stunden-Notruf- und Serviceleitstelle von Kalka im Günzburger Donauried ist jetzt direkt an das Glasfasernetz von LEW Telnet angeschlossen. Die Firmen in dem Gewerbegebiet können nun auf eine deutlich schnellere Internetverbindung zurückgreifen.
Bild: Kalka

Was die Veränderung im Gewerbegebiet für Firmen wie Kalka bedeutet

Für Firmen ist ein leistungsstarker und stabiler Internetanschluss Standortfaktor Nummer eins. „Bisher kamen die 85 im Günzburger Gewerbegebiet Donauried ansässigen Firmen aber nur im Schneckentempo ins Internet“, erklärt Günzburgs Oberburgermeister Gerhard Jauernig. Das soll jetzt deutlich schneller gehen: Der Infrastrukturbetreiber LEW Telnet hat sein Glasfasernetz bis in das Gewerbegebiet verlegt. Eine Surfgeschwindigkeit von bis zu 1000 Mbit pro Sekunde werde damit möglich, so das Unternehmen.

Das etwa 50 Hektar große Erschließungsgebiet umfasst das gesamte Gewerbegebiet Donauried und reicht bis in den angrenzenden Prinz-Eugen-Park hinein. LEW Telnet trägt die Investitionen für den Aufbau des Glasfasernetzes im Gewerbegebiet. Lediglich an den Kosten für die eigene Grundstücks- und Hauszuführung beteiligen sich die Unternehmen mit einer einmaligen Anschlusspauschale.

Eines der Unternehmen im Gewerbegebiet, das nun per Glasfaser direkt an das Internet angeschlossen ist, ist der Gebäude-Management-Spezialist Kalka Dienstleistungs GmbH: „Wir können dort nun hochzuverlässig, ausfallsicher und mit hohen Bandbreiten Onlineanwendungen einsetzen und so zusätzliche Potenziale nutzen“, sagt Geschäftsführer Jürgen Flemisch. In der 24-Stunden-Notruf- und Serviceleitstelle von Kalka gehen unter anderem die Notrufe von über 800 Aufzügen in ganz Deutschland ein. Von Günzburg aus überwacht Kalka beispielsweise mehr als 50 Solarparks in ganz Europa mit Video-Livebild-Systemen.

Mit dem Glasfaserdirektanschluss gehören Engpässe bei der Datenkommunikation innerhalb des Unternehmens der Vergangenheit an. „Alle Standorte können nun problemlos auf die Daten und Programme des zentralen Rechenzentrums in Günzburg zugreifen“, so Flemisch. (zg)

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