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Günzburg

11.07.2019

Dossenberger-Gymnasium: Alle warten auf die neue Aula

Richtfest für die Baustelle am Dossenberger-Gymnasium in Günzburg. Die vielfach Verwendung findende Krone der Baufirma Bendl schwebt am Kranhaken.
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Richtfest für die Baustelle am Dossenberger-Gymnasium in Günzburg. Die vielfach Verwendung findende Krone der Baufirma Bendl schwebt am Kranhaken.
Bild: Bernhard Weizenegger

Der Neubau des Günzburger Dossenberger-Gymnasiums wächst. Auf das Herzstück sind viele gespannt.

Sie hätten zu gerne einen Blick auf das künftige Herzstück des Günzburger Dossenberger-Gymnasiums geworfen, die Vertreter der Schule und des Landratsamts, die zum Richtfest auf die Baustelle gekommen waren. Doch noch schirmt ein Zwischenboden, auf dem die Metallstützen stehen, vor den neugierigen Blicken ab, was hier entsteht: die große Aula. Drum herum gab es aber bereits eine Menge zu sehen. Denn die Arbeiten gehen – trotz einer leichten Zeitverzögerung – zügig voran.

Holz ist – zumindest bisher – kaum verbaut worden an dem neuen Gebäudeteil. Dennoch war es Zimmerer Christoph Kreis aus Großkötz, der mit dem Weinglas in der Hand auf das Baugerüst stieg, um neben der geschmückten Richtkrone den traditionellen Glück- und Segenswunsch für den Rohbau zu sprechen. Dieser ist im ersten Bauabschnitt fast fertig, erklärt Timo Ammer, Projektleiter für den Umbau beim Landratsamt Günzburg. „Mit dem Einsetzen der Fenster wurde bereits angefangen, die ersten Arbeiten für Lüftung, Heizung und Sanitär haben ebenfalls schon begonnen. Nächste Woche geht es dann auch mit dem Trockenbau los.“

1000 Quadratmeter mehr Platz

Der Neubau liefere dem Gymnasium 1000 Quadratmeter Platz, die bisher gefehlt hätten. Wie berichtet, findet seit dem vergangenen Sommer ein Teil des Unterrichts in einem Containerbau statt, der an der Sonnenstraße errichtet wurde. Der „Sonnenbau“ getaufte Bereich mit 17 Klassen- und zwei Ausweichzimmern soll für die gesamte Bauzeit stehen bleiben.

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Denn wenn im nächsten Sommer der erste Bauabschnitt hoffentlich abgeschlossen ist, soll es gleich nahtlos mit dem zweiten Teil der Arbeiten losgehen. Den Firmen, die an dem auf 24 Millionen Euro geschätzten Gesamtprojekt mitarbeiten (unter anderem die Günzburger Baufirma Bendl) stellt Ammer ein sehr gutes Zeugnis aus. „Es geht richtig gut voran. Und wir sind sehr froh, dass – trotzdem wir natürlich die Arbeiten europaweit ausgeschrieben haben – fast ausschließlich Firmen aus der Region zum Zug gekommen sind.“

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