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Landkreis Günzburg

01.12.2019

Drei tote Rehe nach Wildunfällen am Wochenende

Spätestens wenn dieses Schild auftaucht, sollten Autofahrer langsamer und vorausschauend fahren.
Bild: Martin Schutt

Eine Frau wurde ebenfalls leicht verletzt. Sonst blieb es bei Blechschäden in Unterknöringen, Kötz und Autenried.

Gleich dreimal musste sich die Polizei zwischen Freitagabend und der Nacht von Samstag auf Sonntag mit Wildunfällen in der Region beschäftigen.

Eine 58 Jahre alte Autofahrerin stieß am Freitagabend mit ihrem Wagen auf der Staatsstraße 2024, auf dem Weg vom Kammeltal in Richtung Unterknöringen, frontal gegen ein Reh. Das Tier starb sofort, das Auto hat Totalschaden. Die Polizei gibt die Höhe mit etwa 5000 Euro an. Wegen des erheblichen Aufpralls und der Öffnung der Airbags wurde die Frau leicht verletzt und begab sich in ärztliche Behandlung.

Kurz vor der Ortseinfahrt passiert es

In der Nacht auf Sonntag fuhren ein 25-Jähriger und eine 40-Jährige mit ihren Autos hintereinander auf der B16 von Hochwang in Richtung Kötz. Ungefähr 200 Meter vor der Ortseinfahrt von Kötz kreuzte ein Reh die Straße und kollidierte zunächst mit dem Wagen des 25-Jährigen. Die direkt hinter ihm befindliche Pkw-Lenkerin fuhr daraufhin ebenfalls über das Wildtier. Das Reh wurde getötet. Der bei den beiden Wagen entstandene Gesamtschaden beläuft sich nach Polizeiangaben auf ungefähr 800 Euro.

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Ein Mann befuhr am Sonntag gegen 1 Uhr mit seinem Auto die Staatsstraße von Autenried in Richtung Oxenbronn, als ein Reh die Fahrbahn überqueren wollte. Es kam zum Zusammenstoß zwischen Wagen und Wildtier. Das Reh wurde durch den Aufprall getötet. Am Pkw entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 1500 Euro, wie die Polizei angab.

Zahl der Wildunfälle steigt in Bayern - aber warum?

Die Zahl der Wildunfälle steigt generell im Herbst – häufig in der Dämmerung, wenn die Sicht schlecht ist. Heuer ist die Zahl der Zusammenstöße mit Reh, Wildschwein, Dachs & Co. bayernweit um acht Prozent angewachsen (Zahlen bis September). Experten begründen die Steigerung unter anderem mit dem zu hohen Tempo der Autofahrer und dem zunehmenden Verkehr. Außerdem seien auch die Tierbestände entsprechend angewachsen, weil die Futtergrundlage in den vergangenen Monaten gut gewesen sei und nicht überall vorgegebene Abschusszahlen erreicht worden seien. (zg/GZ)

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