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Burgau

03.01.2020

ESV Burgau stimmt sich auf die Abstiegsrunde ein

Stürmer Nicholas Becker geht mit dem ESV Burgau ins letzte Spiel der Vorrunde. Gegner Forst steht ebenfalls in der Abstiegsrunde.
Bild: Ernst Mayer

Im letzten Spiel der Vorrunde dürften die Zuschauer einen Vorgeschmack auf die kommenden Duelle bekommen. Warum der ESV Burgau sein Saisonziel verpasst hat.

Am Sonntag um 18 Uhr steht für den ESV Burgau das abschließende Vorrundenspiel in der Eishockey-Landesliga an. Zu Gast im Burgauer Eisstadion beim Gsundbrunnenbad sind dann die Nature Boyz Forst.

Für die Burgauer Zuschauer ist die Begegnung mit dem aktuellen Tabellenletzten ein Vorgeschmack. In der bevorstehenden Abstiegsrunde werden die Burgauer Fans sicher nicht mit feiner Stocktechnik oder filigranem Schlittschuhlaufen verwöhnt werden. Kampf und Einsatz sind hier Trumpf. Schließlich geht es um den Verbleib in der zweigeteilten bayerischen Landesliga. Statt sich mit den besten bayerischen Landesligisten zu messen, müssen die Eisbären gegen Reichersbeuern, Pfronten, Bad Wörishofen, Fürstenfeldbruck, Farchant und eben Forst um den Klassenerhalt ran.

Warum konnte der ESV Burgau seine Leistung nicht immer abrufen?

Erstmals seit die Markgräfler in ihrer Halle spielen, schafften sie den Sprung in die Aufstiegsrunde nicht. Viele Zuschauer sehen das Verpassen dieser Meisterrunde als vergebene Chance, weiter Werbung für das Burgauer Eishockey zu machen. Doch die Eisbären konnten in dieser Spielzeit nicht mit den „Großen“ ihrer Gruppe mithalten. Gegen Ulm, Buchloe und Kempten gab es zum Teil deutliche Klatschen. Aber auch gegen vermeintlich schwächere Teams konnten die Burgauer nicht überzeugen. Unter anderem gab es gegen Forst erst in der Verlängerung einen Erfolg. In Farchant, derzeit Vorletzter, verloren die Burgauer sogar. Auch die wichtigen Begegnungen mit den direkten Konkurrenten Bad Aibling und Reichersbeuern konnten die Eisbären nicht alle für sich entscheiden.

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Viele Zuschauer verstehen nicht, dass die Eisbären in dieser Saison den Sprung unter die ersten vier nicht geschafft haben. Denn sie sind in der Breite ihres Kaders sicher stärker aufgestellt als im Vorjahr. Allerdings hatte man bei den Partien häufig den Eindruck, dass die Mannschaft nicht mit der letzten Entschlossenheit agierte. Zu erkennen war auch die fehlende Bindung der einzelnen Blöcke untereinander.

Suspendierung drückte auf die Stimmung

Dass es auch intern nicht immer gestimmt hat, zeigt der Rauswurf von Bence Makovics während der Saison. Der Ungar fiel in den Trainingseinheiten immer wieder durch Undiszipliniertheiten auf und wurde schließlich suspendiert. Doch auch nach dem Rauswurf des Unruhestifters lief es bei den Burgauern nicht rund. Bis zum Beginn der Abstiegsrunde am kommenden Freitag bleibt Trainer Stanislav Hlozek nur wenig Zeit, sein Team auf die sicher nicht leichte Abstiegsrunde einzuschwören. Der Terminplan für die Runde wird erst in der kommenden Woche auf einer Terminkonferenz zwischen den sieben Teilnehmern festgelegt.

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