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26.06.2009

Ein Loblied auf die Milch gesungen

Günzburg (ul) - Milch macht munter. "Haben Sie heute früh schon Milch getrunken? Unsere Ansprechpartner antworteten darauf ausweichend: "Flüssig nein, als Milchprodukt ja": Landrat Hubert Hafner frühstückt täglich Joghurt und ein Butterbrot. Der Günzburger Oberbürgermeister Gerhard Jauernig mag sie auch im Käse und im Müsli. Wie der Absatz verbessert werden kann, zeigte gestern die "Aktion Schulmilch" in der Günzburger Maria-Theresia-Hauptschule.

Milch kommt nicht aus dem Verkaufsregal im Supermarkt, nicht aus dem Kühlschrank: Das uralte Getränk stammt von Kühen auf dem Bauernhof. So verkündeten die Mädchen und Buben unter der Leitung von Christine Lerch. Weitergesponnen wurde das Loblied durch Rektorin Karin Viag, Kreisbäuerin Christine Haiß und Landwirtschaftsdirektor Georg Stark.

Beihilfen

Als Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten koordiniere die in Krumbach angesiedelte Behörde die Schulverpflegung und die EU-Beihilfe für Schulmilch. Je Liter Milch betrage der Beihilfesatz 18,15 Cent, sagte Stark.

Ein Loblied auf die Milch gesungen

Damit solle aber nicht bloß der Milchabsatz gefördert werden; es sollten Kinder und Jugendliche frühzeitig an den Konsum von Milch und Milcherzeugnissen wie Schokomilch. Fruchtmilch, Trinkjoghurt und Molkedrinks herangeführt werden. Die wertvollen Bestandteile, die im weißen Saft stecken, vermittelte der Fachvortrag von Rosmarie Koller, als sie in einem Glas Milch analysierte: "Ultimative Power, konstante Fitness, gute Laune und natürliches Aussehen - dies steckt in der Milch drin."

Sie sei ein "Wundergetränk", enthalte hochwertiges Milcheiweiß als Hilfe beim Muskelaufbau. Rosmarie Koller empfahl das Getränk wegen des Calciumgehalts und wegen der Vitamine. Wörtlich erklärte die Fachlehrerin: "Die Fülle an Nährstoffen macht Milch zum idealen Fitness-Drink, der daher auf keinem Speiseplan fehlen sollte". Kinder und Jugendliche könnten nicht nur Muskelpower tanken. Milch sowie Vollkorn, Obst und Gemüse seien auch Gehirnnahrung.

Wer gestern in der Früh mit leerem Bauch in der Günzburger Schulaula saß, konnte das Versäumnis ausbügeln und durfte auf Kosten einer Günzburger Großmolkerei Milch trinken oder einen Becher Joghurt auslöffeln. Auch alle Ehrengäste tankten nach.

Ein solcher "Milchtag" hatte diese Woche unter anderem auch an der Volksschule in Burtenbach und am Kindergarten in Oberwaldbach stattgefunden. Auch dort wiesen Vertreter des Bauernverbandes, Elternbeiräte und Lehrer auf die Bedeutung einer gesunden Ernährung von Kindesbeinen an hin.

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