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Kunst

16.04.2018

Ein ganzes Gymnasium als Kunstobjekt

Am Dossenberger Gymnasium wird am Dienstag die Ausstellung "Kunst am Bau" eröffnet.
Bild: Dossenberger Gymnasium

Die Ausstellung am Dossenberger Gymnasium wird am Dienstag eröffnet.

Der kommende Umbau des Dossenberger-Gymnasiums ist schon nicht mehr zu übersehen. Doch bevor der endgültige Startschuss fällt, erstrahlen die Mauern des Altbaus noch einmal in ganz neuen Farben. Eine große Kunstausstellung mit vielen Installationen und Wandmalereien wurde zusammengestellt, die am Dienstag, 17. April, eröffnet wird.

Die letzten Wochen vor den Osterferien boten eine völlig andere Schullandschaft als gewöhnlich. Nachmittags waren Schülergruppen mit Leitern und Farbeimern unterwegs, um sich ein Stück Mauer oder einen ganzen Raum zu sichern. In den Ferien waren an allen Ecken und Enden Schüler zu sehen, die die Zeit nutzen wollten, um ihr Projekt weiterzutreiben. Manchmal war nicht mehr zu unterscheiden, ob Handwerker oder Schüler bei der Arbeit waren.

Aus Treppenhäusern und Gängen werden Dschungel und Weltall

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Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Aula, Treppenhäuser, Gänge und einzelne Räume sind nun Aquarien, Dunkelkammern, Dschungel, Bars und Weltall. Manches springt den Betrachter fast an, anderes muss man suchen. Manche Werke sind lustig, manche nachdenklich, oft auch mehrdeutig. Platz fanden perspektivische Arbeiten der Oberstufe, fantasievolle Objekte der Unterstufe, Kooperationen von gymnasialen Klassen mit Grundschülern, aber auch Gemeinschaftsprojekte mit Schülern anderer Gymnasien.

Am Dienstag ab 17 Uhr ist es nun so weit. Die Schüler geben ihre Werke für die Öffentlichkeit frei. Eingeladen ist jeder, der sich für Kunst interessiert, neugierig ist, oder sich mit einem eigenen Bild noch an der „Dossenberger – wir sind´s“ Wand verewigen möchte. An selbst gebauten Bars und Theken kümmert sich die Oberstufe darum, dass keine Gäste verdursten und verhungern.

An wechselnden Plätzen im ganzen Haus finden Kunstaktionen statt, die nur an diesem Abend zu sehen sind, und auch die Musik zeigt sich von der aktiven und experimentellen Seite. (zg)

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