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16.06.2009

Ein neuer städtebaulicher Akzent in Krumbach

Krumbach Das "Ärztehaus am Bahnhof" in Krumbach hat sich mit seiner Apotheke, acht Arztpraxen und einer physikalischen Therapie zu einem gesundheitlichen Wertbegriff entwickelt. Die Einrichtung stellt ein Musterbeispiel medizinischer Kooperation dar, um das Krumbach selbst von größeren Nachbarstädten beneidet wird. Die Patienten wissen dies zu schätzen. Die Konzentration bedeutet für sie kurze Wege. Es erwartet sie zudem optimale ärztliche Hilfe bei nahezu allen Krankheiten.

Derzeit wird das Ärztehaus am Bahnhof - so die offizielle Bezeichnung - um einen Neubau in fast gleicher Größe erweitert. Damit wird die Angebotspalette erheblich vergrößert. Gegenwärtig befinden sich in dem in den Jahren 1994/95 errichteten Gebäude die Fachpraxen von Eleni Apostel sowie Dr. P. Kosanke und Rainer Stroppe für Allgemeinmedizin, Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde (Dr. Rainer Hartrampf), Haut- und Geschlechtskrankheiten (Dr. Ildiko Sugar-Bunk), Kinder- und Jugendheilkunde (Andreas und Dr. Ulrike Lorenz), Nervenheilkunde (Dr. Günter Deißler) und Orthopädie/Rheumatologie (Dr. Rüdiger Hölzel) sowie das Fachgeschäft für Hörtechnik Thomas Lengdobler und eine physikalische Therapieabteilung.

Eine gleichartige Funktionalität ist für den Neubau vorgesehen. Er entsteht im Gegensatz zum bestehenden Ost-West-Trakt in Nord-Süd-Richtung und bildet ein autarkes Gebäude, also mit eigenem Haupteingang, Aufzug und unabhängiger Technik. Im Untergeschoss befindet sich nach den Plänen des Günzburger Architektenteams Nething und Winkler eine Tiefgarage mit 22 Stellplätzen, die mit den 16 Parkplätzen der bestehenden Garage verbunden ist und eine gemeinsame Ein- und Ausfahrt im Westen erhält. Insgesamt ergeben sich für das Ärztehaus 85 Stellplätze; das sind 20 mehr als bisher.

Das Erdgeschoss mit einer Nutzfläche von rund 250 Quadratmeter mietet die Friedberger Bäckerei Ihle, die neben Backwaren im Laden ein Café-Bistro mit 60 Sitzplätzen und einer möglichen Außenbestuhlung unter den Stützpfeilern entlang der Bahnhofstraße vorgesehen hat.

Ein neuer städtebaulicher Akzent in Krumbach

Wie Bauherr Hans-Jörg Jedelhauser sagt, kommt in das erste Stockwerk mit 350 Quadratmeter die internistische Facharztpraxis von Dr. Peter Baier und Dr. Christina Rein, die sich gegenüber ihrer bisherigen Praxis in der Karl-Mantel-Straße räumlich verbessern wollen. Im zweiten und dritten Obergeschoss des Neubaues erhält das "Augenzentrum Krumbach/ Dillingen" sein neues Domizil. Facharzt Dr. Friedrich Morasch zieht von der Hohlstraße in die Bahnhofstraße und leitet zusammen mit Dr. Wolfgang Lenz (Dillingen), der seit Juli 2008 die Augenarztpraxis von Dr. Jürgen Boller leitet, das künftige Augenzentrum. Das oberste Geschoss wird zurückgesetzt und besitzt eine Nutzfläche von 250 Quadratmeter. Abgeschlossen wird der Neubau mit einem Flachdach. Vorgesehen ist später eine überdachte Verbindung zwischen den zwei Ärztehäusern im ersten Stockwerk.

Wohnortnahe Fachversorgung

Für den Bauherrn steht fest: "Das Ärztehaus bringt für Krumbach eine wohnortnahe und von Kapitalgesellschaften unabhängige und auch in Zukunft von jedem Arzt eigenständig geführte Fachversorgung, die modernen Ansprüchen gerecht wird und für Städte dieser Größe nicht alltäglich ist." Das Areal des inzwischen abgebrochenen Gasthofs Blum habe sich angeboten, da es eine optimale Verkehrsanbindung auf Straße, Bus und Bahn gewährleistet. Dass das Ärztehaus als Gesamtes den Bahnhofsbereich aufwertet und einen modernen städtebaulichen Akzent schafft, ist da selbstverständlich, arbeiten darin doch einmal rund 80 qualifizierte Mitarbeiter.

Die Fertigstellung ist für Frühjahr 2010 vorgesehen.

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