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Feuerwehr 1

28.03.2019

Einsätze werden belastender

Eine stattliche Anzahl langjähriger Aktiver und Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Nornheim sind bei der jüngsten Dienst- und Mitgliederversammlung der Stadtteilwehr geehrt worden.
Bild: Gerhard Grießmayr

In Nornheim setzen sich die Aktiven aber auch bei erfreulicheren Anlässen im Dorfgeschehen ein

Ehrungen standen bei der Dienst- und Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Nornheim auf der Tagesordnung. Zwei Aktive der Wehr wurden für ihre langjährige Tätigkeit geehrt, Philipp Reichelt für 25 Jahre und Dieter Bernert für 40 Jahre. Auch für Vereinstreue gab es Urkunden: 65 Jahre Mitglied im Verein sind Rudi Bernert und Werner Bayer, 60 Jahre Josef Weißmann und Karl Bigelmaier, 50 Jahre sind dabei Alfred Möbus, Peter Bernert und Erhard Wieser. Auf 40 Jahre bringt es Gerhard Grießmayr.

Die 27 Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Nornheim (darunter eine Dame und vier Jugendliche) mussten im vergangenen Jahr 2018 zu insgesamt elf Einsätzen ausrücken. Dabei waren sechs freiwillige Tätigkeiten, zwei Einsatzübungen und drei Einsätze bei technischer Hilfeleistung. Im Laufe des Berichtsjahres wurden 18 Übungen durchgeführt. Die Inspektion wurde zur Zufriedenheit aller mit der Gesamtnote gut abgeschlossen. Zudem fanden zusätzliche Übungen für die Atemschutzgeräteträger mit dem jährlichen Durchgang in der Atemschutzstrecke statt.

Auch im Dorfgeschehen im Stadtteil war die Feuerwehr Nornheim präsent. Erwähnt seien nur das jährlich mit dem Schützenverein veranstaltete Gartenfest, das Maibaum-Stellen, Altpapiersammlungen, die Aktion saubere Fluren der Stadt Günzburg, Altpapiersammlungen, der Martinsumzug, Kinderfaschingsball und der Kameradschaftsabend.

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In seinem Grußwort dankte Oberbürgermeister Gerhard Jauernig allen für ihr freiwilliges Engagement, den Zusammenhalt und die gute Zusammenarbeit. Feuerwehrleute opfern 365 Tage im Jahr ihre Freizeit und setzen bei Einsätzen ihre Gesundheit und manchmal sogar ihr Leben aufs Spiel. Er versprach dafür Sorge zu tragen, dass die Feuerwehrfrauen und -männer stets mit ausreichender und zeitgemäßer Schutzausrüstung ausgestattet sind. Auch die Stadtteilwehren dürfen hierbei nicht benachteiligt werden. Kreisbrandinspektor Albert Müller bescheinigte der Wehr eine gute Leistung und lobte den sehr guten Ausbildungsstand. Das hat sich auch bei der Inspektion so bestätigt.

Stadtbrandinspektor und Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Günzburg, Christian Eisele, bedankte sich ebenfalls für die gute Zusammenarbeit mit der Nornheimer Wehr und ihren beiden Kommandanten Andreas Bernert und Martin Motz. Der Feuerwehrdienst werde durch schwere Einsätze immer belastender für die Aktiven der Wehren, was sich in letzter Zeit bereits öfter gezeigt hat. (zg)

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