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Günzburg

18.11.2018

Einsatzkräfte unterziehen Legoland einem Stresstest

Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste haben gemeinsam mit dem Freizeitpark Legoland eine Übung durchgeführt. (Symbolfoto)
Bild: Alexander Kaya

Welches Szenario Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste im Freizeitpark üben - und wie die Bilanz ausfällt.

Eine große Zahl von Einsatzfahrzeugen der Polizei, des Rettungsdienstes und der Feuerwehr waren am Samstagvormittag im Günzburger Legoland vorgefahren – Grund für das Großaufgebot war eine Übung, welche die Einsatzkräfte gemeinsam auf dem Gelände des Freizeitparks durchgeführt haben. Grundlage der Übung war ein Szenario, bei welchem ein einzelner Täter Besucher und Beschäftigte des Freizeitparks mit einer Waffe angriff und dabei auch eine größere Anzahl von Personen verletzte.

Die Polizeibeamten hatten unter anderem die Aufgabe den Angriff des „Täters“ zu beenden sowie gemeinsam mit den Kräften des Rettungsdienstes und der Freiwilligen Feuerwehr die Rettung und Versorgung der Verletzten sicherzustellen, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei. Ein wichtiger Bestandteil der Übung sei es, das einsatztaktische Vorgehen der Polizei, des Rettungsdienstes und der Feuerwehr zu trainieren.

Das Kreiskrankenhaus Günzburg hatte bei der Übung die Herausforderung zu meistern, dass bei einer solchen Einsatzlage eine Vielzahl von Personen zu versorgen wäre, die mit den unterschiedlichsten Verletzungen innerhalb kürzester Zeit von den Rettungsdiensten ins Krankenhaus gebracht werden oder selbstständig dorthin kommen.

Mehr als 320 Menschen nahmenan der Übung teil

Das Notfall-Team des Legoland-Resorts beteiligte sich ebenfalls an der Übung. Die Verantwortlichen überprüften dabei ihre internen und externen Meldewege. Zudem analysierten sie ihre Sicherheitsregeln, die bei einem derartigen Notfall im Park greifen würden. Die Übung hatte nach Angaben der Polizei zudem zum Ziel, die koordinierte Zusammenarbeit der beteiligten Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben zu trainieren und die bestehenden Kommunikationswege zu überprüfen.

An der Übung waren mehr als 100 Kräfte des Rettungsdienstes, etwa 35 Einsatzkräfte der Feuerwehr und etwa 80 Polizeibeamte sowie ungefähr 80 Mitarbeiter von Legoland beteiligt. Eingebunden waren auch die Integrierte Leitstelle Donau/Iller sowie die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West. Das Technische Hilfswerk Krumbach stellte 30 Personen, die als Statisten fungierten. Insgesamt machten mehr als 320 Teilnehmer mit.

Das Resümee aller beteiligten Organisationen und Einrichtungen sei grundsätzlich positiv, lautet das Fazit der Polizeiinspektion Günzburg. „Die Kommunikationsabläufe und -wege zwischen der Polizei, dem Rettungsdienst, der Feuerwehr und dem Notfall-Team des Legoland-Resorts konnten mit dieser Übung einem wichtigen Stresstest unterzogen werden.“ (zg)

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