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Auszeichnung

26.02.2020

Erfolgreiche junge Forscher

Schüler aus dem Landkreis schneiden bei Schüler experimentieren und Jugend forscht erfolgreich ab

Im MAN-Museum in Augsburg wurden vor Kurzem die Regionalsieger von Jugend forscht und Schüler experimentieren gekürt. 101 Teilnehmer stellten in 57 Projekten ihre Kreativität und ihr Können in den MINT-Fächern unter Beweis. 14 Projekte erhielten Sonderpreise für besonders herausragende Leistungen.

Den Sonderpreis „plus Mint“ für interdisziplinäre Projekte erhielten Christopher-Robin Zanke aus Burgau und Jérôme Le Compte aus Kötz. Die beiden Elfjährigen des Günzburger Maria-Ward-Gymnasiums haben beobachtet, wie Pflanzen auch zwischen Steinen keimen können und dabei bei ihrem Weg ans Licht so manches Hindernis aus dem Weg schaffen. Die Schüler der 6. Klasse am Maria-Ward-Gymnasium haben untersucht, wie viel Gewicht der Keimling einer nur 0,2 Gramm schweren Bohne stemmen kann. Es sind exakt 124 Gramm.

Lisa Mangold, zwölf, aus Rettenbach und Lilly Maier, elf, aus Günzburg vom Maria-Ward-Gymnasium haben die Kartoffel als eines der wichtigsten Nahrungsmittel für den Menschen auf ihre Inhaltsstoffe untersucht und damit den dritten Platz erreicht. Auch die Süßkartoffel haben die beiden Schülerinnen unter die Lupe genommen und herausgefunden, dass sich aus der Stärke der Kartoffeln Folien herstellen lassen.

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Mehr als 80 Prozent aller Pflanzen leben in einer Symbiose mit Mykorrhiza-Pilzen, vor allem Nutz- und Wildpflanzen. Die Mykorrhiza-Pilze befinden sich an den Wurzeln der Pflanzen und helfen diesen, vor allem Phosphat und Wasser aus dem Boden aufzunehmen. Das legt den Schluss nahe, dass ein Dünger mit Mykorrhiza-Pilzen das Wachstum von Pflanzen fördert. Das haben die Schülerinnen der 9a am Maria-Ward-Gymnasium, Sonja Hermann (15, aus Bubesheim), Katharina Kohl (15, aus Bibertal) und Annika Webert (14, aus Leipheim) mit ihrem Projekt untersucht. Die drei erhielten den Sonderpreis für ein Natur Jahresabonnement.

Kinder lieben den glibbrigen, bunten, glitzernden Spielschleim. Auch Alissah Moser (11, aus Günzburg) und Johanna Niemann (zehn, aus Nornheim) vom Maria-Ward-Gymnasium in Günzburg finden den Slime cool. Die Schülerinnen der Klasse 5b haben in ihrem Projekt verschiedene Rezepte ausprobiert, Slime selbst herzustellen, und die Eigenschaften des selbstgemachten Slimes untersucht. Viele Versuche hat es auch in der Schule gebraucht, bis sie ihren Lieblingsschleim „Fluffy-Slime II“ zur Perfektion gebracht haben. Der hat alle Tests mit Bravour bestanden. Sie erreichten den zweiten Platz.

Warum wird Kupferblech in der Luft grün? Diese Frage hat Maik Zimmermann (12, aus Wasserburg) und Filip Cernoch (14, aus Günzburg) beschäftigt. Die Schüler des Maria-Ward-Gymnasiums haben Kupfer mit verschiedenen Säuren in Kontakt gebracht und die Wirkung auf die Metalloberfläche beobachtet. Der anschließende Kontakt mit Sauerstoff an der Luft über einen Zeitraum von 49 Tagen führt zur Oxidation, die sich mit einer grünlichen Oberfläche bemerkbar macht. Aus Kupfersalzen haben sie ein „blaues Wunder“ erlebt: Setzt man Kupfersulfat mit Wasser der Kälte aus, entstehen schöne Kristalle. Die beiden erhielten den Sonderpreis des VDI. (gz)

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