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22.01.2015

Es wird teurer als gedacht

Wofür Kötz in die Tasche greifen muss

Die Geräte werden großzügig bezuschusst, aber für den Einbau der neuen Digitalfunkgeräte in die Fahrzeuge muss auch Kötz tief in die Tasche greifen. 7000 Euro sind für den Einbau veranschlagt. Gemeinderat Michael Seitz regte in der jüngsten Sitzung an, dass der Landkreis den Einbau gemeindeübergreifend an einige wenige Unternehmen vergeben könnte, um so günstigere Preise zu erzielen. Für die Anschaffung der fünf Fahrzeugfunkgeräte und 16 Handsprechfunkgeräte rechnet Bürgermeister Ernst Walter mit Kosten in Höhe von 14000 Euro, dafür ist aber ein Zuschuss in Höhe von 12200 Euro zu erwarten. Außer Zweifel stand im Kötzer Gemeinderat, dass es sinnvoll ist, schon jetzt auf die neue Technik umzurüsten und im Probebetrieb parallel mit analogem und digitalem Funk zu arbeiten.

Die Erneuerung der Straßenbeleuchtung in der Kleinkötzer Industriestraße wird 5600 Euro teurer als geplant, weil die Gemeinde entgegen der ursprünglichen Annahme die Tiefbauarbeiten selber bezahlen muss. Die Kommune war davon ausgegangen, dass bei der Erneuerung der 20kV-Leitung durch die Lechwerke Erdarbeiten anfallen, von denen die Gemeinde bei der Erneuerung der Straßenbeleuchtung profitieren könnte. Bei den Bauarbeiten stellte sich aber heraus, dass in der Industriestraße schon ein Leerrohr liegt, das der Stromversorger nutzen konnte. Anstatt knapp 21800 Euro muss die Gemeinde jetzt die Tiefbauarbeiten selber zahlen und insgesamt 27400 Euro aufwenden.

Keine Einwände gab es gegen die Änderung des Flächennutzungsplanes, mit der auf dem ehemaligen Fliegerhorstgelände die planerischen Grundlagen für den Bau eines Gas- und Dampfkraftwerkes geschaffen werden.

Zwar ist im Flächennutzungsplan zwischen Ebersbach und Limbach noch eine Vorrangfläche für die Nutzung von Windenergie ausgewiesen. Dass dort einmal Windräder gebaut werden, sei aber nicht zu erwarten, sagte der Kötzer Bürgermeister. Die Abstandsregelung spreche dagegen. Mit Befriedigung nahmen die Ratsmitglieder zur Kenntnis, dass in der Teilfortschreibung des Regionalplanes Donau-Iller im Bereich von Bibertal, Leipheim, Bubesheim, Günzburg und Kötz keine Vorrangflächen für Windkraftanlagen vorgesehen sind. (ilor)

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