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30.06.2009

Essen! Aber schnell!

Auch wenn es bei Weitem nicht alles ist: Essen ist elementar. Und manchmal müssen in unseren schnelllebigen Zeiten auch die wichtigen Dinge einfach mit Vollgas heruntergeschlungen werden. Zur Erinnerung: Wir leben noch dazu in Zeiten der Krise. Zwei Aspekte - Schnellessen und Witschaftsflaute - die einem den Schweiß auf die Stirn zaubern können. Dazu eine kleine Geschichte. Das Münchner Kindl steht hungrig vor einem ebenso bunten wie überdimensionierten Werbebanner eines Asia-Lokals: "Hühnerreis mit Suppe: 3 Euro." Toll. Unschlagbar. Günstig - nein: billig! Und auch noch mit Suppe. In Zeiten der ökonomischen Talfahrt muss gespart werden. Den Gürtel enger schnallen? Nicht bei diesen Preisen. Doch der kleine Zusatz verwunderte: "Zum Mitnehmen oder schnell Essen." Wie meinten die gewieften Geschäftsleute dies? Steht eine Sanduhr neben dem Teller, die sagt: "So, jetzt noch zwei Minuten für die Reis-Reste, sonst kostet alles das Doppelte."? Gibt es ein solch festes Zeitkontingent? Ist das Reden mit dem Tischnachbarn erlaubt oder kostet das dann extra? Letztlich hat sich das Münchner Kindl locken lassen. Im Schweiße seines Angesichts wurde das wohlschmeckende Mahl heruntergeschluckt. Bei diesen Preisen sollte einen der Magen eben nicht all zu sehr drücken, auch wenn´s mal etwas schneller gehen muss - dem Geldbeutel zuliebe. Wie sagt doch schon eine alte Floskel: Zeit ist Geld. Auch in der Krise.

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