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02.07.2010

"Festmahl" für Bücherwürmer und Leseratten

Die Mädchen und Buben der Reisensburger Volksschule durchtrennten mithilfe ihres Oberbürgermeisters Gerhard Jauernig (rechts) und mit geistlichem Beistand von Pfarrer Heribert Singer symbolisch ein Band und eröffneten damit feierlich die Reisensburger Schülerbücherei. Foto: Stadt Günzburg
Bild: Stadt Günzburg

Günzburg-Reisensburg Zwischen der Idee und der Umsetzung liegt manchmal ein langer Zeitraum - nicht so in Reisensburg. Als der Elternbeirat der Volksschule und das Lehrerkollegium die Idee hatten, eine eigene Schülerbücherei ins Leben zu rufen, fanden sich sofort Mitstreiter und sorgten durch ihr Engagement für eine schnelle Realisierung vor Ort. Oberbürgermeister Gerhard Jauernig unterstützte dieses Projekt von Anfang an und konnte durch die städtische Stiftung "Ein Herz für Günzburg" einen entscheidenden finanziellen Grundstock für die neue örtliche Bücherei legen. Wie viel, das wurde nicht genannt. Der OB freute sich dann auch im Beisein vieler Kinder und des Elternbeirates über die neue Leseeinrichtung für die kleinen Bürger.

Der Wunsch, eine zentrale Schulhausbibliothek einzurichten, bestand schon lange, erklärte Rektor Ferdinand Birzele. Als der Elternbeirat neben der städtischen Zuwendung auch einige ortsansässige Banken und Firmen für die Idee begeistern konnte, war die Voraussetzung zum schnellen Gelingen in diesem Schuljahr gesetzt. Die Vorsitzende des Elternbeirats, Vera Hupfauer, stellte den Kontakt zur Günzburger Firma Pro Arbeit her und ließ die funktionellen und freundlichen Möbel aus Birkenholz in dieser auch für Günzburg wichtigen Jugendberufshilfe-Einrichtung anfertigen. Die Schülereltern legten bei der weiteren Ausgestaltung Hand an. Sie verlegten den Teppich, stifteten Bücher oder banden diese ein.

"Die gefährlichsten Feinde der Bibliotheken - Bücherwurm und Leseratten - sollen sich hier durch die Bücher fressen", sagte der Reisensburger Pfarrer Heribert Singer anlässlich der feierlichen Einweihung der neuen Schülerbücherei.

Jauernig ergänzte, dass gerade in einer multimedialen Welt der Zugang zu Büchern aktiv gefördert werden müsse, um auch in Zukunft wichtige Anregungen zur Entwicklung der eigenen Fantasie zu geben. Um diesen Worten auch Taten folgen zu lassen, las der OB einige Seiten aus seinem Lieblingskinderbuch "Michel aus Lönneberga" von Astrid Lindgren den kleinen Grundschülern vor und spendierte noch einen finanziellen Zuschuss für den Kauf weiterer Bücher. (zg)

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