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Winterbach

10.02.2018

Feuerwehr bekommt mehr Geld für Stiefel

Der Zuschuss für Stiefel der Feuerwehr wird in Winterbach erhöht.
Bild: Anne Wall (Symbolfoto)

In der Sitzung des Gemeinderats in Winterbach sind die Einsatzkräfte im Mittelpunkt gestanden.

Hauptsächlich ist es am Donnerstagabend bei der Gemeinderatssitzung in Winterbach um die Feuerwehr gegangen. Der Anbau eines Geräteraumes mit Schlauchtrocknung an das bereits bestehende Gerätehaus der Feuerwehr Winterbach wurde einstimmig beschlossen. Den ebenfalls einstimmigen Zuschlag für den Feuerwehrbedarf von etwa 1550 Euro bekam die Firma Fischer aus Dinkelscherben.

Worüber sich die Feuerwehrleute in Winterbach ebenfalls freuen dürfen ist ein höherer Zuschuss von der Gemeinde für Stiefel. Bürgermeister Karl Oberschmid erklärte, dass der Feuerwehrkommandant auf ihn zugekommen sei und von der Preissteigerung der normalen Stiefel berichtete. Diese seien unter 70 Euro demnach nicht mehr zu bekommen. Gemeinderatsmitglied Georg Weishaupt erkundigte sich daraufhin, wie viele Paar Stiefel die Feuerwehr im Jahr denn in etwa brauche.

Der Zweite Bürgermeister Reinhard Schieferle schätzte die Zahl auf circa fünf Paar Schuhe im Jahr. Er fasste auch die jetzige Bezuschussungssituation noch einmal zusammen. Normale Stiefel für die Feuerwehr würden sowieso von der Gemeinde gezahlt. Wenn sich Feuerwehrleute allerdings hochwertigere Stiefel zulegen wollten, die teurer seien als die normalen Modelle, wurden sie bis jetzt mit 47 Euro von der Gemeinde bezuschusst. Diese knapp 50 Euro orientierten sich an dem Kaufpreis von normalen Stiefeln. Da die Preise jetzt aber gestiegen seien, waren sich die Gemeinderäte einig, dass man den Zuschuss ebenfalls erhöhen solle. Einstimmig entschied der Rat, die Anhebung des Zuschusses von 47 Euro auf 70 Euro zu genehmigen.

Im dritten Tagespunkt berichtete Bürgermeister Oberschmid über den Sachstand zum Radweg Winterbach-Baiershofen. Die Vorbereitung zur Ausschreibung der Baumaßnahme laufe im Moment noch. Ende September dieses Jahres solle dann der Auftrag vergeben und im Herbst mit dem Bau begonnen werden. Wobei die Baufirma bis Herbst 2019 Zeit habe, den Radweg fertigzustellen. Oberschmid hofft, dass durch dieses entspanntere Baufenster kostengünstige Angebote eingeholt werden können.

Zum Ende der öffentlichen Sitzung erklärte Ratsmitglied Georg Weishaupt, dass einige Bürger auf ihn zugekommen seien und Fragen zu der Anpassung der Abwassergebühren gestellt hätten. Alle Ratsmitglieder waren der Meinung, dass die Bürger hier noch einmal genauer informiert werden müssten. Bürgermeister Oberschmid stimmte zu: „Es wird eine Bürgerinformation zur Abwassergebühr in unserem Mitteilungsblatt geben.“

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