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05.06.2009

Finanzspritze für marode Mauer

Leipheim (kabe) - Jetzt gibt's Geld: und zwar aus dem Städtebau-Förderungsprogramm des Landes Bayern. Dafür hatte sich die Stadt Leipheim Anfang des Jahres beworben. 60 000 Euro soll sie nun in Kürze erhalten. Damit gehört Leipheim zu den 214 Kommunen in Bayern, die vom Freistaat finanziell unterstützt werden. Darunter ist aus dem Landkreis Günzburg auch die Stadt Thannhausen, die 30 000 Euro erhalten soll.

Das teilt der CSU-Landtagsabgeordnete Alfred Sauter jetzt mit. "Ziel der Förderung ist es, die historisch gewachsenen Stadt- und Ortsmitten als attraktive Standorte für Wohnen, Arbeiten und Freizeit zukunftsfähig zu machen", so Sauter. 16 Millionen Euro stellt der Freistaat dafür insgesamt zur Verfügung, zwei Millionen gehen nach Schwaben.

Schon innerhalb der nächsten zwei Wochen plant die Regierung von Schwaben, die Rahmenbedingungen an die Kommunen zu versenden. Die Städte und Gemeinden müssten dann noch einmal Auskunft darüber geben, was genau sie mit dem Geld vorhaben. In Leipheim wird es wohl hauptsächlich dafür eingesetzt werden, die Stadtmauer zu sanieren. Bürgermeister Christian Konrad sagt: "Wir haben hier wirklich ein Problem, die Statik ist extrem gefährdet."

In einem ersten Bauabschnitt wird die historische Mauer deshalb schon saniert. Bis zum Leipheimer Kinderfest am zweiten Juliwochenende sollen die Arbeiten hier abgeschlossen sein. Für einen zweiten Bauabschnitt laufen die Planungen bereits, wie Konrad erklärt.

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Dringender Sanierungsbedarf

Derzeit beschäftigt sich die Stadt mit statischen Untersuchungen und mit den Kosten, die in diesem zweiten Bauabschnitt entstehen werden. Dass die Stadtmauer in diesem Bereich gleichzeitig als Rückwand der dort stehenden Häuser dient, erschwert offenbar die Arbeit. Auch hier bestehe "dringender Sanierungsbedarf", sagt Konrad. Seit über 60 Jahren ist an manchen Abschnitten der Stadtmauer so gut wie nichts mehr geschehen.

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