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13.07.2010

Freistaat zahlt 120 000 Euro für den Anschluss an die Kläranlage

Bibertal Der Anschluss des Bibertaler Ortsteils Hetschwang an die öffentliche Kläranlage wird vom Freistaat Bayern gefördert. Das hat der heimische Landtagsabgeordnete Alfred Sauter (CSU) jetzt bestätigt. Laut Sauter erhält die Gemeinde Bibertal für den Bauabschnitt 17 eine Zuwendung in Höhe von etwa 120 000 Euro.

Sauter erklärte: "Der Anschluss Hetschwangs an die Kläranlage ist ein echter Fortschritt. Die Bürgerinnen und Bürger erhalten endlich eine effiziente Abwasserentsorgung."

Die Baumaßnahmen im Bibertaler Ortsteil Hetschwang waren bereits im vergangenen Jahr abgeschlossen worden. Neben dem Anschluss an die Kläranlage wurden Erneuerungen der Schmutzwasser-Pumpenschächte an den Hausanschlüssen sowie des Regenwasserkanals vorgenommen. Die Gesamtkosten für diese Maßnahmen in Hetschwang würden sich auf etwa 800 000 Euro belaufen, so Sauter. Davon seien knapp 400 000 Euro zuwendungsfähige Kosten.

In die diesjährigen Förderprogramme für Trinkwasser- und Abwasseranlagen werden kommunale Investitionen in die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung von etwa 109 Millionen Euro mit Zuschüssen von 58 Millionen Euro aufgenommen.

Freistaat zahlt 120 000 Euro für den Anschluss an die Kläranlage

Bayernweit können von insgesamt 170 Baumaßnahmen der Städte und Gemeinden 126 im Bereich Abwasserentsorgung und 44 im Bereich Wasserversorgung gefördert werden. Der Schwerpunkt liegt bei der Förderung auf den Gemeinden des ländlichen Raums. Die Kommunen könnten für die Maßnahmen ab sofort Förderanträge stellen oder Verwendungsnachweise vorlegen, erklärte Sauter.

12 Milliarden Euro seien in den vergangenen 60 Jahren für die Förderung der Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungsanlagen für bayerische Kommunen bereitgestellt worden.

"Dadurch zahlen die bayerischen Bürgerinnen und Bürger im Ländervergleich moderate Gebühren für eine leistungsfähige Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung. Auch in Zeiten knapper Haushaltsmittel haben der Ausbau der Wasserversorgung und die Maßnahmen zum Gewässerschutz einen hohen Stellenwert, denn sie sichern unsere natürlichen Lebensgrundlagen", so der Landtagsabgeordnete. (pm)

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