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Wettenhausen

15.11.2019

Fünf Millionen Euro für das Kloster in Wettenhausen

Für mehr als 34 Millionen Euro soll das Kloster Wettenhausen in den kommenden Jahren saniert werden.
Bild: Bernhard Weizenegger (Archiv)

Der Bund unterstützt die Sanierung des Klosters in Wettenhausen. Das Geld soll für den ersten Bauabschnitt, den Klausurenbereich, verwendet werden.

Der Bund stellt für die breit angelegte Sanierung des Klosters Wettenhausen zusätzlich fünf Millionen Euro bereit. Das gaben die Bundestagsabgeordnete Georg Nüßlein (CSU) und Karl-Heinz Brunner (SPD) bekannt.

Nüßlein hatte sich nach eigenen Angaben die letzten Monate hinter den Berliner Kulissen dafür eingesetzt, dass diese Mittel nun erstmalig über den Bundeshaushalt 2020 fließen, den der Bundestag am 15. November 2019 endgültig beschließen wird. „Der Geldsegen ist für den ersten Bauabschnitt, nämlich den Klausurenbereich, vorgesehen und kann in den Jahren 2020 bis 2023 für Renovierungs- und Neugestaltungsmaßnahmen eingesetzt werden“, erklärt der CSU-Abgeordnete.

Das historische Zentrum der Klosteranlage

Die Klausur ist das historische Zentrum der Klosteranlage und stammt im Kern aus dem 12. Jahrhundert. Das aktuelle Erscheinungsbild mit den markanten drei Türmchen der Ostfassade ist Ende des 17. Jahrhunderts entstanden. Die Klausur umfasst aktuell den Wohnbereich der Dominikaner-Schwestern und zukünftig auch einen Gästebereich. Neben dem Erhalt des kulturhistorisch wertvollen Gebäudes ist die anstehende Generalsanierung auch ein wichtiges Zeichen für die Zukunft des Klosters als ein „Ort des gelebten Glaubens“.

Fünf Millionen Euro für das Kloster in Wettenhausen

Allein die Sanierung dieses Abschnitts wird laut der beauftragten Architekten 10,5 Millionen Euro kosten. Die Gesamtkosten für das zwischen den Jahren 2020 bis 2031 geplante Sanierungsprojekt belaufen sich auf 34,1 Millionen Euro (Lesen Sie dazu:35 Millionen Euro für Sanierung des Klosters Wettenhausen) .

Wie Nüßlein in seiner Pressemitteilung ausführt, waren bislang nur punktuelle Förderungen durch das Denkmalschutzsonderprogramm des Bundes möglich, die aber deutlich unter einer Million Euro lagen. „Die Idee, das Kloster Wettenhausen über den Einzeletat für Kultur und Medien zu fördern, habe ich bei meinen Kollegen im Haushaltsausschuss konsequent verfolgt. Ich freue mich sehr, dass unser wunderschönes Kloster Wettenhausen, ein echtes Kulturjuwel im schwäbischen und süddeutschen Raum, nun einen wirklich spürbaren Batzen an Fördermitteln aus der Bundeskasse überwiesen bekommt.“

Die Priorin freut sich über die Nachrichten aus Berlin

Auch die Priorin des Klosters, Schwester Amanda, zeigte sich hocherfreut über diese Nachricht aus Berlin: „Wir sind sehr dankbar für die Unterstützung des Bundes. Zusammen mit anderweitig bereits zugesagten Fördermitteln werden wir die Sanierung stemmen.“ Bis zum ersten Spatenstich werder aufgrund von weiteren Planungen, Ausschreibungen und Genehmigungen zwar noch etwas Wasser die Kammel herunter fließen, „aber die Botschaft ist klar: Wir kommen voran“. (zg)

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