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Handball-Bayernliga

11.10.2019

Für Günzburg geht's nur über den Teamgedanken

Klare Ansagen: Günzburgs neuer Trainer Gábor Czakó bereitet seine Spieler immer wieder akribisch auf wechselnde Spielsituationen vor. Gegen Regensburg wird es für seine Jungs darum gehen, als Gemeinschaft zu funktionieren.
Bild: Ernst Mayer

Wie die VfL-Handballer den Bayernliga-Titelkandidaten aus Regensburg stoppen wollen.

Normalerweise ist das erste Bayernliga-Spieljahr sehr schwierig für eine Handball-Mannschaft. Das musste der VfL Günzburg feststellen, auch der TSV Lohr. Aufsteiger finden sich zudem überdurchschnittlich oft auf den Abstiegsplätzen wieder. Anders die Adler aus Regensburg. Früh in der Saison 2018/2019 konnten sie als Aufsteiger ihre Qualität unter Beweis stellen. Auch die Spiele gegen Günzburg verliefen immer auf Messers Schneide und am Ende wurde mit dem siebten Platz ein mehr als respektables Ergebnis eingefahren. Diese Runde wollen die Domstädter mehr. Wie gut sie tatsächlich drauf sind, wollen sie am Samstag, 12. Oktober, erneut demonstrieren. Ab 20 Uhr gastiert die SG Regensburg beim VfL Günzburg in der Rebayhalle.

Die Gäste haben sich in der Sommerpause namhaft verstärken können. Vor allem die Namen Steffan Meyer und Konstantin Singwald sind ins Günzburger Hirn eingebrannt. Beide haben Erfahrungen in der dritten Liga sammeln können, beide waren bei ihren vorherigen Vereinen Leistungsträger und beide konnten mit ihren jeweiligen Vereinen in und gegen Günzburg schon deutliche Siege verbuchen.

Zufrieden, aber nicht begeistert

Die ersten Spiele dieser Runde waren aus Sicht des Aufstiegskandidaten allerdings nicht so eindeutig, wie der Kader das vermuten lässt. Für die Günzburger Handballseele eröffnet das einige Möglichkeiten. Unterschätzt wird der Gegner von den Spielern von Trainer Gábor Czakó auf keinen Fall und die dann doch engen Ergebnisse des Konkurrenten lassen auf einen großartigen Kampf hoffen. Beide Mannschaften stehen mit 4:2 Punkten im oberen Mittelfeld der Tabelle, beide Mannschaften haben sich eventuell ein klein wenig mehr Ausbeute erhofft, beide Mannschaften können aber mit dem Saisonstart nicht unzufrieden sein.

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Ganz klar allerdings ist qualitativ der individuelle Vorteil auf der Gästeseite. Das hat den VfL allerdings auch nie wirklich ausgemacht. Spiele der Weinroten wurden in der Regel über die Teamleistung gewonnen, aber auch verloren. Diese These scheint sich auch in der noch jungen Saison zu bestätigen. Die Siege resultierten immer aus einer geschlossen guten Mannschaftsleistung und auch die bislang einzige Niederlage aus dem logischen Gegenstück.

Günzburg baut auf positive Aspekte

Viel wurde an der Günz nicht mehr über das bislang letzte Spiel nachgedacht. Trotzdem hat Czakó das spielfreie Wochenende genutzt, um die eine oder anderen Schwachstelle im Günzburger Spiel zu korrigieren. Ansonsten gilt es, auf die positiven Aspekte zu bauen.

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