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Luftpistole-Bundesliga

04.11.2019

Für Waldkirch läuft’s einfach sensationell gut

Im Duell zwischen Waldkirch und Fürth kämpften die beiden Top-Schützinnen lange auf Augenhöhe. Letztlich gewann Anna Korakaki knapp gegen Sandra Reitz (von links) und legte damit den Grundstein für den Teamerfolg.
Bild: Elena Kugelmann

Die Holzwinkler verteidigen mit zwei weiteren Erfolgen die Tabellenführung in der Bundesliga Süd. Wer diesmal am besten zielt.

Ausgeglichen stark, körperlich fit und auf den Punkt voll konzentriert präsentieren sich die Luftpistole-Schützen des SV Waldkirch in der ersten Hälfte dieser Bundesliga-Saison. In Hambrücken feierte das Team von Trainerin Elfriede Weigelt übers Wochenende zwei weitere Erfolge. Gegen die SSG Dynamit Fürth gab’s ein 4:1, gegen die FSG Hilpoltstein ein 5:0.

Von zehn Duellen gaben die Holzwinkler also nur eines ab. Das ist beeindruckend. Zu Recht thront das Team nun allein an der Spitze der Gruppe Süd. Weigelt sagte zu den aktuellen Auftritten ihrer Schützen: „Es läuft einfach momentan. Wir sind glücklich.“

Anna Korakaki nutzt ihre Chance

Nicht ganz zufrieden mit ihrer persönlichen Leistung war lediglich Anna Korakaki, wobei die Goldmedaillen-Gewinnerin der Olympischen Spiele 2016 zum Teil in anderen Kategorien denkt als andere Schützen. Für sie geht es in der deutschen Eliteliga darum, sich einzustimmen auf die Spiele von Tokio im kommenden Jahr. Die Fürtherin Sandra Reitz lieferte ihr an Position eins auch ein hartes Gefecht. Zwischenzeitlich legte sie eine 99er-Serie hin und lange schien es fraglich, ob Korakaki das noch kontern könnte. Hinten raus aber ging Reitz merklich die Luft aus und die Griechin in Diensten der Westschwaben siegte 382:379. Auch am Sonntag punktete Korakaki, diesmal souverän mit 383:372 Ringen gegen Stefan Schwab.

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Alexander Kindig glänzt auf Position zwei

Ringbester Waldkircher war einmal mehr Alexander Kindig. Einen wie ihn würde manch anderer Erstligist auf Position eins bringen; auf der zwei ist er in Normalform eine absolute Punktegarantie. 386 Ringe schoss er gegen die Fürtherin Kathrin Pfundstein, 381 gegen Karl Schmnidt aus Hambrücken; beide Zähler gingen an sein Team.

Einen für seine Verhältnisse schwächeren Tag erwischte Sebastian Kugelmann am Samstag. Er gab den Punkt gegen Andreas Meixner 371:373 ab. Einen Tag später präsentierte er sich mit 381 Ringen und einem Duellerfolg auf Position vier wieder in gewohnter Verfassung.

Leichtes Spiel hatte am Sonntag Lea Kleesattel. Hilpoltstein brachte auf der fünf Oskar Leander von Brüning und damit einen Schützen, der in der Bundesliga derzeit klar überfordert ist. Kleesattel hatte bei ihrem 371:347-Erfolg nur mit sich selbst zu kämpfen. (ica)

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