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Burgau

26.11.2020

Für mehr Barrierefreiheit: Pflaster an der Mühlstraße in Burgau wird ausgetauscht

Um für Gehbehinderte, Rollstuhlfahrer und Kinderwagen das Nutzen der Mühlstraße in Burgau zu erleichtern, wird das Pflaster ausgetauscht.
Foto: Bernhard Weizenegger

Plus Die Stadt wollte eine kostengünstigere Variante ausprobieren. Doch ein Abfräs-Test an der Burgauer Mühlstraße schlug fehl. Also muss es anders gemacht werden.

Dass das Pflaster auf den Gehwegen der Burgauer Mühlstraße ausgetauscht wird, ist beschlossene Sache. Doch die Stadt hat einen Versuch unternommen, ob es nicht eine andere, günstigere Möglichkeit gibt.

Der Austausch gegen geschnittenes Pflaster im Bereich zwischen Spitalberg und Bleichstraße würde 363000 Euro kosten, ein Abfräsen durch eine Spezialfirma nur 140000 Euro. Um das zu testen, wurde eine Musterfläche bearbeitet. Doch es stellte sich heraus, dass dies wegen Unebenheiten, Baumscheiben, Mauervorsprüngen und anderen Besonderheiten nicht so einfach ist – und es dadurch deutlich teurer würde. Also wird es nun doch die herkömmliche Variante werden.

Pflaster wie an der Stadtstraße soll verwendet werden

Dabei wird ein Pflaster verwendet, wie es schon bei der Stadtstraße benutzt wurde. Der Stadtrat hat nun die Verwaltung beauftragt, die Ausschreibung der Planung auf den Weg zu bringen, um die Arbeiten möglichst im kommenden Jahr ausführen zu können.

Nach Auskunft von Stadtbaumeister Werner Mihatsch wird der Austausch auch keine Auswirkungen auf die Städtebaufördermittel haben, die vor Jahren für die Mühlstraße geflossen sind – dafür seien diese Arbeiten schon zu lange her. Das hatte Hermann Mühlbauer (ABB) wissen wollen.

Der Rest der Straße wird in einem zweiten Abschnitt angepackt

Auf seine Anregung hin wird die Stadt auch prüfen, ob es Zuschüsse für die Maßnahme gibt, Mihatsch ist da aber nicht zuversichtlich – zumal es zu knapp werden könnte, um mit dem Projekt bald zu starten. Im zweiten Abschnitt wird später der Rest der Straße angegangen.

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