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Umwelt

22.05.2015

Futter für die Bienen und Hummeln

Solche bunten Bienenwiesen erhofft sich die CSU für Günzburg.
Bild: CSU

CSU will mehr wilde Wiesen in Günzburg. Standortfremde Pflanzen sind ein Problem

Für wilde Wiesen als Futterplatz für Bienen, Hummeln und andere Insekten haben sich JU und CSU-Ortsverband Günzburg starkgemacht: Die Kommunalpolitiker forderten mehr Wildblumen auf öffentlichen Flächen, um damit für Insekten bessere Lebensbedingungen zu schaffen. Doch das ist gar nicht so einfach, wie die Fraktion jetzt vom städtischen Bauamt erfahren hat.

Ortsvorsitzende Ruth Niemetz beschreibt, worum es der Fraktion geht. „Die in der Ulmer Straße begonnene Gestaltung von städtischen Verkehrsinseln und Grünstreifen mit Wildblumen soll verstärkt ausgebaut werden.“ Nur mickerten leider momentan die ausgesäten Wiesen vor sich hin.

Auf ein ökologisches Problem hat das Bauamt der Stadt Günzburg hingewiesen: Saatgut-Hersteller hätten Mischungen vermarktet, die auch nicht heimische Blumen enthalten. Dem versuche die Stadtgärtnerei entgegenzuwirken und setze auf nachhaltige mehrjährige Wildblumenmischungen mit einem hohen Anteil an heimischen Wildpflanzen. Nach dem Einsatz der Wildblumenmischungen in den Günzburger Verkehrsräumen sowie den Nebenflächen und den Erfahrungen daraus werde derzeit eine Ausweitung der Ansaat auf größere Flächen in den städtischen Anlagen des Hochbaus geprüft.

Die Günzburger CSU möchte diese Ausweitung gerne beschleunigt sehen. „Wir schlagen als weitere geeignete Fläche auch die Grünfläche im Riemweg oberhalb des Riemwegtunnels und den Bereich vor dem ehemaligen Krankenhaus vor“, sagt die Ortsvorsitzende Niemetz. (zg)

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