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03.06.2009

GWF Mengele zieht auf den Fliegerhorst

Leipheim/Waldstetten (kabe) - Die Firma GWF Mengele zieht um. Der Werkzeugmaschinen-Hersteller aus Waldstetten will sich nach eigenen Angaben auf dem Gelände des ehemaligen Fliegerhorstes in Leipheim einrichten. Dort stünden den Mitarbeitern etwa 2000 Quadratmeter für die Produktion zur Verfügung, 800 Quadratmeter für die Verwaltung und 1300 Quadratmeter Lager- und Ersatzteilflächen, wie es in einer Mitteilung der Firma heißt. Hinzu kommen weitere 200 Quadratmeter Showroomfläche.

Firmenangaben zufolge sind derzeit etwa 110 Mitarbeiter in Waldstetten beschäftigt. An diesem Standort seien die Fertigungsmöglichkeiten derzeit aber eingeschränkt, erklärt das Unternehmen. Jahrelang hatte GWF Mengele deshalb schon nach einer Alternative gesucht. Dabei blieb die Firma jedoch lange Zeit erfolglos. Ein Neubau wurde schließlich angedacht. Jetzt sind diese Pläne aber offenbar wieder in der Schublade verschwunden. Ein neues Gebäude bringe ungewollte Nachteile mit sich, wie etwa länger andauernde Baumaßnahmen, so das Unternehmen.

Miete statt Neubau

Stattdessen haben sich die Vertreter von GWF Mengele nun dafür entschieden, eine gebrauchte Immobilie auf dem ehemaligen Fliegerhorst zu beziehen. Sie soll gemietet werden und werde im Moment noch umgebaut, heißt es von der Bohnacker-Gruppe aus Feuchtwangen, der GWF Mengele angehört.

GWF Mengele zieht auf den Fliegerhorst

Im August schon will das Unternehmen dann den kompletten Umzug von Waldstetten nach Leipheim bewältigen. Tafelscheren, Abkantpressen und Automatisierungstechnik sollen dann auf dem ehemaligen Fliegerhorst produziert werden.

Die Mengele Agrartechnik AG bleibt Waldstetten dagegen erhalten. Die Firmen, die früher beide zur Bohnacker-AG gehörten, haben derzeit noch ihren Sitz in der Industriestraße 8 bis 10.

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