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12.07.2010

Gasflasche drohte zu explodieren

Gasflasche. (Symbolbild)
Bild: dpa

Im Günzburger Stadtteil Reisensburg hatte der Schlauch zwischen Gasflasche und Gasgrill Feuer gefangen.

Im Stadtteil Reisensburg hatte der Schlauch zwischen Gasflasche und Gasgrill Feuer gefangen.

Vermutlich wegen eines technischen Defekts war der Schlauch gegen 19.30 Uhr unweit eines Freisitzes in einem Anwesen am Herrenberg in Brand geraten. Es gab eine große Flamme. "Die Leute haben sehr besonnen reagiert und das Feuer gleich mit einem Pulverlöscher ausgemacht", berichtete Kommandant Christian Eisele. Damit war jedoch ein weiteres Problem nicht gelöst: austretendes Gas. "Wir haben die Gasflasche unter Sprühstrahl und mit schwerem Atemschutz zunächst geschlossen", so Eisele. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Günzburg und Reisensburg. Dann ging es darum, zu prüfen, ob sich Flüssiggas in den Kellern und Schächten gesammelt hatte. "Nachdem Kontrollmessungen ergeben haben, dass die Grenzwerte eingehalten sind, konnten wir Entwarnung geben", schilderte der Kommandant weiter. "Man muss da sehr vorsichtig sein."

Überhaupt, so Eisele, hätte der Vorfall üble Folgen haben können. "Mit so einer Gasflamme kann man ringsherum alles niederbrennen." Zudem sei die Flamme sehr heiß. Deshalb rät der Feuerwehrkommandant beim Umgang mit Gas zu erhöhter Vorsicht. Eine Person aus der Gesellschaft, die gerade beim Grillen war, hat vermutlich zu viel Gas eingeatmet. Sie sei dem Rettungsdienst übergeben worden, der den Leichtverletzten ambulant behandelt hat, informierte Eisele. Von Georg Schalk

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