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Geschenke für die Region: Zeitpunkt ist kein Zufall

Geschenke für die Region: Zeitpunkt ist kein Zufall
Kommentar Von Till Hofmann
29.02.2020

Die CSU im Landkreis Günzburg ergreift vor den Kommunalwahlen die Chance, zu zeigen, was sie für die Region bewegen kann.

Das war ein Paukenschlag am Donnerstagnachmittag im Schneegestöber : Da macht eben Mal der Bundesverkehrsminister in Günzburg halt. Von Passau kommend und auf der Durchreise nach Stuttgart verkündet er während seines Zwischenstopps innerhalb von 20 Minuten, was jahrelang undenkbar schien: Die A 8 wird auch in ihrem Verlauf im Landkreis Günzburg digitale Verkehrsschilderbrücken bekommen. Im Gegensatz zu starren Schildern reagieren diese mit entsprechender Technik versehenen Anlagen auf Regen, Schnee, Glätte, Nebel, dichten Verkehr – und zeigen dann beispielsweise ein Tempolimit an. Die Akzeptanz solcher dynamischer Lösungen ist bei den Verkehrsteilnehmern viel höher, das ist bekannt.

Deshalb ist das, was da erreicht worden ist, wirklich gut.

Das ist die eigentliche Botschaft

Dem Vor-Ort-Termin mit Andreas Scheuer sind zahlreiche Korrespondenzen innerhalb der CSU vorangegangen. Zu den Akteuren, die den Bundesminister immer wieder auf die lokale Problematik aufmerksam gemacht haben, zählen beispielsweise der frühere bayerische Verkehrsminister und CSU-Landratskandidat Hans Reichhart , der Günzburger Kreisvorsitzende Alfred Sauter und der Bundestagsabgeordnete Georg Nüßlein. Die Botschaft ist klar. Sie lautet: Seht her, was wir alles für die Region zustande bringen!

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Es scheint kein Zufall zu sein, dass sich die guten Nachrichten in den vergangenen Wochen häufen: Der erste große Finanzierungsschritt zur Sanierung des Klosters Wettenhausen ist getan. Millionen werden investiert. Damit wird das Sanierungsvorhaben unumkehrbar. Bayerns Generalkonservator ist für einen Pressetermin eigens angereist. Wenig später wird bekannt, dass auch der erste Teil des Hochwasserschutzes in Burgau abgesichert ist. Und jetzt fließen 100 Millionen Euro in die Autobahn zwischen München und Ulm / Elchingen , um sie sicherer zu machen.

Ein Hingucker für ganz Deutschland in der Verkehrsforschung

Und als ob das noch nicht reichen würde: Dieser Streckenabschnitt der A 8 wird auch für die Verkehrsforschung zum Referenzobjekt, weil hier Wechselwirkungen zwischen selbstfahrenden Autos und normalem Verkehr überprüft werden sollen. Das wird es so nur noch einmal in der Republik geben – auf der A 2 in Niedersachsen. Das automatisierte Fahren ist sozusagen der Problemlöser für ein dynamisches Tempolimit auf der A 8.

Dass dies alles nur gegangen ist, weil die Beteiligten der CSU angehören, liegt auf der Hand. Frohe Botschaften vor der Kommunalwahl sind legitim und vermutlich wirksamer als 1000 Versprechen auf Wahlplakaten. Dass die CSU-Größen im Kreis mit Verve ihre Netzwerke dafür einsetzen, belegt auf eindrückliche Weise, wie wichtig der Partei der Landratsposten am 15. März ist.

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