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Burgammer Narrensitzung

28.01.2013

Glücksspiel und Gladiatoren-Kampf

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2 Bilder
Eine echte Premiere zur Mitternacht war der Auftritt der m+m´s-Showtanzgruppe. Die Mädchen entführten in die Welt des Glücksspiels nach Las Vegas.

Die Gruppe m+m’s bietet Faschingsfreunden in der Kapuzinerhalle erneut spektakuläre Nummern. Neue Showdance-Gruppe überzeugt auf Anhieb

Burgau Die m+m‘s haben eine spektakuläre 11. Burgammer Narrensitzung geboten. Vor elf Jahren vom damaligen katholischen Stadtpfarrer Ulrich Lindl als Jugendgruppe gegründet und seit sechs Jahren als unabhängiger Verein etabliert, sind die Burgauer m+m‘s ein Phänomen. Die Gruppe hat es geschafft, über so viele Jahre zusammenzubleiben und seither in schöner Regelmäßigkeit eine allseits beliebte Prunksitzung auszurichten.

In diesem Jahr konnte der Verein – er zählt 25 Mitglieder – eine Premiere feiern. Erstmals präsentierte sich um Mitternacht die vereinseigene Showdance-Gruppe in der Kapuzinerhalle und überzeugte auf Anhieb in Choreografie, Rhythmik und Ausdruck: Elf junge Damen in Glitzeroutfit und ein cooler junger Mann entführten zum Abschluss des Abends in die Welt des Glücksspiels nach Las Vegas. Dahin war der mentale Weg für die Gäste nicht weit, denn auch die Zusamtaler Bettschoner siedelten ihre Show auf dem neuen Kontinent an. Allerdings in den südlichen Gefilden, inspiriert vom „Ritmo latino“, legten die Bettschoner Salsa, Samba, Merengue und Mambo aufs Parkett, traumhaft getanzt und wie üblich hart an der Grenze des Sexismus kommentiert. In einer Dreiviertelstunde zeigten die professionellen Akteure eine mitreißende Show.

Über den Ozean waren die Besucher von der Garde des Carnevals-Club Harthausen gebracht worden, die sich kühn dem „Fluch der Karibik“ stellte und alle Gefahren mit tänzerischer Bravour meisterte. Die Tänzerinnen der Showtanzgruppe blieben dem alten Kontinent verbunden, stiegen aber in historische Frühzeit ab mit ihrem Kampf der Gladiatoren in martialischen Lederkostümen. Auch ihren Fanfarenzug hatten die Harthauser mitgebracht.

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Natürlich hatten die Gastgeber auch die örtlichen Faschingsgesellschaften eingeladen: die Knoronia machte mit ihrer Wild West Parodie nach Bully Herbig jede Menge gute Laune. Ein Thema das bereits zuvor von der Jugendshowtanzgruppe der Gundelfinger Glinken in Tanz umgesetzt worden war. Auch die Knoronia darf auf ihren Nachwuchs stolz sein. Hanna Riß begeisterte als Tanzmariechen. Die Burgavia zeigte ihre Version des Kampfes Gut gegen Böse im Enigma-Spektakel Anderwelt. Das Gundelfinger Prinzenpaar widmete seinen Präsentationstanz „Alice im Wunderland“ und die Showtanzgruppe Victory ließ ein Ufo auf der Bühne landen.

Zur Burgammer Narrensitzung gehören auch die launigen Einlagen von Christa Hank und Marianne Baumann als Berta und Schorsch. Thema heuer: weibliche Shopping-Lust versus männlichen Geiz (weibliche Sicht) oder Vernunft (männliche Sicht). Die beiden zelebrierten einen herrlich wahren, aber natürlich überspitzten Schlagabtausch. Rike Mayer nahm den hektischen Wunsch der Damen auf die Schippe, sich für ein Großereignis mächtig aufzustylen, auch wenn man darin keine Erfahrung hat - und schließlich statt als Vamp völlig schräg auf dem Parkett steht. Auch eine Neuerung war die als gereimte Kritikliste an der Stadt gestaltete Büttenrede von Benji Reisch, der mit Franziska Schilder die launige Moderation bewerkstelligte.

Bei uns im Internet:

Fotos von der Narrensitzung unter

guenzburger-zeitung.de/lokales

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