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Pflege

10.11.2017

Große Projekte liegen vor ihnen

Sie führen als Verein und damit Gesellschafter die Ökumenische Sozialstation im Landkreis in die Zukunft: (von links) zweite Vorsitzende Ruth Niemetz, Vorstandsmitglied Helmut Stammer, Herta Janetti, die nach 17 Jahren Mitarbeit aus dem Vorstand verabschiedet wurde, Aufsichtsratsvorsitzender Erich Häuser, Vorsitzender Ulrich Pilhofer und Vorstandsmitglied Wilhelm Schuster.
Bild: Stefan Riederle, Sozialstation

Wie die Ökumenische Sozialstation im Landkreis Günzburg in die Zukunft geht

Stabilität und Kontinuität, trotz wachsender Aufgaben in der Kranken- und Seniorenpflege, sind bei der Ökumenischen Sozialstation in Landkreis Günzburg ein Erfolgsgarant. Vor Kurzem wurde Erich Häuser als Vorsitzender des Aufsichtsrats bestätigt. Ein Amt, das der Ichenhauser seit Gründung der Ökumenischen Sozialstation im Jahr 2001 innehat.

„Die Mitarbeiterzahl hat sich seit 2001 nahezu verdoppelt, eine stolze Entwicklung. Mir liegt es am Herzen, dass die Ökumenische Sozialstation langsam und stetig ihren Weg in die Zukunft geht“, sagt Häuser, der auch den Umbau und die Erweiterung des Ernst-Ott-Seniorenzentrums in Ichenhausen in den vergangenen Monaten begleitet hat.

Für 2,5 Millionen Euro wird dort renoviert und saniert, alles bei laufendem Betrieb. Mit Häuser im Aufsichtsrat sind die beiden Günzburger Wolfgang Roder (Stellvertretender Vorsitzender) und Hans-Christian Niemetz, Wolfgang Mayer aus Gundremmingen sowie Ulrich Pilhofer aus Großkötz. „Große Projekte stehen mit dem Bau einer Tagespflegeeinrichtung in Ettenbeuren und dem Mehrgenerationenhaus in Gundremmingen, wo wir als Partner die Tagespflege betreiben werden, schon in den Startlöchern“, blickt Stefan Riederle, ebenfalls seit 2001 Geschäftsführer, voraus.

Unter dem Dach der Ökumenischen Sozialstation gibt es momentan die Tagespflege in Günzburg auf der Bleiche, die Sozialstation für die Pflege daheim, die Fachstelle für Gesundheit und Pflege, die Seniorenwohnanlagen in Günzburg, Ichenhausen und Offingen und die beschützende Fachpflegeeinrichtung für Demenzkranke, das Ernst-Ott-Seniorenzentrum in Ichenhausen. Desweiteren ist die Sozialstation als Gesellschafter am Palliativdienst Mittelschwaben beteiligt und betreibt für Demenzerkranke die ambulant betreute Seniorenwohngemeinschaft in der Günzburger Goethestraße. 120 Mitarbeiter waren es zu Jahresbeginn, dazu kommen noch die vielen Ehrenamtlichen. „Wir haben das Wohl der uns anvertrauten Menschen, die unserer Hilfe bedürfen, im Fokus“, sagen Riederle und Häuser übereinstimmend. Einer der Gesellschafter der Ökumenischen Sozialstation, der von 32 katholischen Kirchengemeinden im nördlichen Landkreis getragen wird, ist der eingetragene Verein Sozialstation Günzburg. Bei Neuwahlen wurde dort Vorsitzender Ulrich Pilhofer, aus Kötz, in seinem Amt bestätigt, ebenso Schriftführer Martin Wachter und Beisitzer Mapfumo Chiwona. Neu gewählt wurden zweite Vorsitzende Ruth Niemetz, die bisher als Beisitzerin des Vorstands tätig war, Kassier Wilhelm Schuster sowie die Beisitzer Helmut Stammer und Margit Werdich-Munk. (zg)

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