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17.01.2020

Große Resonanz auf Ausstellung

Heimat zum Mitnehmen gab es in Gundremmingen

Die Eröffnungsveranstaltung mitgezählt, haben etwa 500 Personen die jüngste Sonderausstellung des Gundremminger Heimatvereins besucht. „Das dürfte Rekord der in 20 Jahren gezeigten Präsentationen sein“, resümiert der Vorsitzende Hans Joas. „Man sieht, wie die Besucher ganz gezielt ihre Heimat aufsuchen.“

Mit dieser Feststellung hatte Gundremmingens Bürgermeister Tobias Bühler bei der Eröffnung eindeutig recht, heißt es in der Mitteilung. Anhand von alten und neuen Ansichten sowie historischen Postkarten zeigte der Heimatverein Bilder von Häusern, Gassen und Straßen des Ortes aus einer Zeitspanne von vor mehr als hundert Jahren bis hin zur Gegenwart.

Bevor es jetzt an das Abbauen geht, öffnet das Gundremminger Museum noch einmal am kommenden Sonntag von 15 bis 17 Uhr. Die gefalteten Würfel, auf denen die Ansichten zu sehen sind, sind zu sperrig, um in dieser Form aufbewahrt zu werden. Einzelne Personen haben bereits Interesse an „ihrem Anwesen“ bekundet. Ab 17 Uhr heißt es „Ab-Sch(n)eiden“! Wer einen Würfel haben möchte, kann ihn abholen.

Die Arbeit von Joas und seinen Mitstreitern soll nicht verloren gehen. Die Bilder sind digitalisiert und werden in anderer Form nach weiteren Recherchen gedruckt beziehungsweise veröffentlicht. Wer noch ergänzende historische Aufnahmen aus der Haupt- und Lauinger Straße, dem Kapellenweg, Kronen-, Kirch-, Schul- und Bachstraße hat, sollte am Sonntag vorbeikommen, seine Schätze mitbringen oder sich mit dem Vorsitzenden in Verbindung setzen.

Einem anderen Kapitel widmete sich die Ausstellung ebenfalls: Hausnamen, die nicht in Vergessenheit geraten sollen. Beispiele, wie in anderen Orten bei den Anwesen Schilder auf den Hausnamen hinweisen, sollten dazu anregen, dass dies auch in Gundremmingen angeboten wird. Dies ging etwas unter, heißt es in der Mitteilung. Meinungsäußerungen und Interessensbekundungen sind also ebenfalls noch mal gefragt. Gefragt wurde auch nach Restbeständen der im Zwischengang vom Rathaus zum Museum ausgestellten bisher erschienenen Schriften und Dokumentationen. Solange der Vorrat reicht, können diese noch erworben werden. (zg)

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