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Polizei

10.07.2019

Großeinsatz wegen angeblicher Schüsse in Günzburg

Auch Diensthundeführer waren in Günzburg im Einsatz.
Bild: Mario Obeser

Alarm für die Polizei und den Rettungsdienst am Dienstagabend: Am Mozartring in Günzburg sollen Schüsse gefallen sein.

Die Polizei ist am Dienstagabend gegen 21.45 Uhr wegen vermeintlicher Schüsse im Bereich eines Mehrfamilienhauses am Mozartring in Günzburg alarmiert worden. Die Ermittlungen vor Ort ergaben jedoch, dass es sich nicht um abgegebene Schüsse handelte, sondern dass ein 21-jähriger Bewohner eine Parfumflasche von innen nach außen durch die Scheibe eines geschlossenen Fensters geworfen hatte. Wegen der Beschaffenheit des Fensters war durch den Wurf ein zweifacher Knall wahrnehmbar, berichten die Beamten.

Der Mann äußerte sich nicht dazu, warum er die Flasche geworfen hat. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro. Verletzt wurde niemand. Im Einsatz waren 13 Streifenbesatzungen, unter anderem der Operativen Ergänzungsdienste aus Neu-Ulm sowie der Dienststellen aus Senden, Krumbach und Günzburg.

Zu den 25 Beamten gehörten zwei Diensthundeführer. Zudem war vorsorglich über die Integrierte Leitstelle in Krumbach der Rettungsdienst verständigt worden. Von dort wurde ein Rettungswagen mit Notarzt bereitgestellt, welche jedoch nicht eingesetzt werden mussten. Der Einsatz war gegen 23 Uhr beendet, die Polizei hatte den Bereich abgesperrt. (zg, obes)

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