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06.06.2009

Grundschulen und Bauhof liefern bald Sonnenstrom

Günzburg (AZ) - Mit knapp 250 kWp auf vier Dächern verteilt wird Günzburg den Anteil von Photovoltaik-Modulen auf städtischen Dächern weiter ausbauen. Oberbürgermeister Gerhard Jauernig unterzeichnete vor wenigen Tagen die Verträge zur Vermietung von vier Dächern städtischer Einrichtungen.

Nach der Bürgersolaranlage auf dem Kindergarten in Wasserburg und der Photovoltaik-Anlage auf der Schule in Wasserburg werden die Grundschule Südost, die Grundschule Auf der Bleiche und zwei Dächer im Bauhof mit Photovoltaik-Modulen bestückt.

"Jährlich können wir mit diesen Dächern knapp 245 000 Kilowattstunden ins Stromnetz einspeisen, was durchschnittlich für 70 private Haushalte im Jahr ausreichen würde. Immerhin kann so rechnerisch bereits ein Prozent der Günzburger Haushalte mit Ökostrom versorgt werden, der auf diesen vier Dächern erzeugt wird", freut sich Oberbürgermeister Jauernig über den neuerlichen städtischen Beitrag zur Energieproduktion aus regenerativen Quellen. Rechnet man den prognostizierten Stromertrag hoch, können mit der Inbetriebnahme jährlich 146 Tonnen CO² eingespart werden, verglichen mit der Stromerzeugung mit einem herkömmlichen Kohlekraftwerk.

Laut Beschluss des Stadtrates soll die Hälfte der Einnahmen aus der Verpachtung der Dachflächen für Klimaschutzprojekte verwendet werden. Mit der Firma Walter konzept wurden die entsprechenden Verträge geschlossen, die erste Anlage wird bereits auf dem Dach der Grundschule Südost montiert und geht voraussichtlich in zwei Wochen ans Netz.

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