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Günzburg
01.11.2015

Grabsteine erzählen Geschichten - Allerheiligen und Allerseelen

An der Ostseite erinnern Steinkreuze an die Zwangsarbeiter aus Denzingen, die 1944 bei einem Luftangriff getötet wurden. Der Jüngste von ihnen war gerade einmal zwölf Jahre alt. „Lernen Sie, miteinander zu leben, nicht gegeneinander“ als Mahnung für die künftigen Generationen – sie ist so aktuell wie selten zuvor.
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An der Ostseite erinnern Steinkreuze an die Zwangsarbeiter aus Denzingen, die 1944 bei einem Luftangriff getötet wurden. Der Jüngste von ihnen war gerade einmal zwölf Jahre alt. „Lernen Sie, miteinander zu leben, nicht gegeneinander“ als Mahnung für die künftigen Generationen – sie ist so aktuell wie selten zuvor.
Foto: Bernhard Weizenegger

Ein Streifzug über den Günzburger Friedhof bringt Einblicke in das Leben und Sterben der vergangenen Jahrhunderte. Dabei hat sich vieles verändert.

Als die Fliegerbombe auf Deffingen fiel, war Wladimir Koraljow gerade mal zwölf Jahre alt – der 12. September 1944 war damit auch sein letzter Tag als Zwangsarbeiter in der Flugzeugteilefabrik in Wasserburg, wo Querruder und Höhenleitwerke für das zweistrahlige Düsenflugzeug Messerschmitt 262 hergestellt wurden. Steinerne Kreuze und Bronzeplatten mit den Namen und Lebensdaten der Verstorbenen Zwangsarbeiter haben einen eigenen Bereich auf dem Günzburger Friedhof an der Ulmerstraße bekommen. Der Satz „Lernen Sie miteinander zu leben, nicht gegeneinander“ ist die in Bronze gegossene Mahnung für alle nachfolgenden Generationen. Wenn Stadtarchivar Walter Grabert die Geschichte von Wladimir erzählt, berührt er die Zuhörer. Für Volkshochschule und Touristinformation begibt sich der Günzburger Geschichtskundler mit Einheimischen und Gästen am Gottesacker auf eine Zeitreise zu Namen und Personen aus 150 Jahren Stadtgeschichte.

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