Newsticker
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Impfung mit AstraZeneca erhalten
  1. Startseite
  2. Lokales (Günzburg)
  3. Günzburg betreibt ärgerlichen Chancenwucher

Fußball-Bezirksliga

10.11.2019

Günzburg betreibt ärgerlichen Chancenwucher

Das darf doch nicht wahr sein! Dardan Kelmendi weiß selbst, dass er gerade eine Mega-Möglichkeit vergeben hat. Auch andere Günzburger vergaben gute Chancen.
Foto: Ernst Mayer

Im Heimspiel gegen Aindling vergibt Günzburg ein paar ganz dicke Dinger. Am Ende steht die Nullnummer. Doch vielleicht wird gerade dieser Punkt irgendwann noch viel wert sein.

Kurz vor Ende des Fußball-Bezirksligaspiels zwischen dem FC Günzburg und dem TSV Aindling entbrannte zwischen zwei Günzburger Anhängern eine heftige Diskussion darüber, ob das 0:0 nun ein gutes oder ein schlechtes Ergebnis für ihr Team sei. „Das 0:0 ist einfach zu wenig“, argumentierte der eine. „Wenigstens haben wir einen Punkt geholt“, sagte der andere. Neutrale Zuschauer der Begegnung im Auwaldstadion sahen eine Partie, in der die Punkte gerecht geteilt wurden.

Guter Start der Gastgeber

Die Gastgeber erwischten vor 200 Zuschauern den besseren Start. Bis zur 15. Minute hatten die Kreisstädter die deutlich größeren Spielanteile und zeigten einige schöne Kombinationen. Allerdings dauerte es eine Viertelstunde, ehe es im Strafraum der Gäste gefährlich wurde. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß im Mittelfeld kam der Ball zu Max Lamatsch, der Günzburger Offensivmann bediente seinen mitgelaufenen Außenspieler Dardan Kelmendi mustergültig. Der 37-jährige Routinier hatte alle Zeit der Welt, um den Ball an Torwart Alexander Bernhardt vorbei im Kasten unterzubringen. Doch Kelmendi lupfte den Ball am Tor vorbei. In der 18. Minute übersah Christoph Wachs seinen völlig blank stehenden Spielertrainer Christoph Bronnhuber und flankte nach innen, wo keiner seiner Mitspieler den Ball erreichen konnte. Die nächste brenzlige Gelegenheit überstanden die Aindlinger in der 29. Minute. Nach einer flachen Hereingabe konnte der Keeper den Ball nicht festhalten und das Spielgerät lag einige Sekunden frei vor dem Gästekasten. Der starke Aindlinger Innenverteidiger Anton Schöttl klärte letztlich per Befreiungsschlag.

Acht Minuten vor der Pause hatten die Gäste ihre erste Gelegenheit. Nach einer Flanke scheiterte Benjamin Woltmann aus kurzer Distanz an FCG-Schlussmann Fabian Kuchenbaur. Praktisch mit dem Pausenpfiff kreierten die Donaustädter ihre nächste Gelegenheit. Christoph Bronnhuber hatte einen Ball im Mittelfeld abgefangen und sich auf den Weg Richtung Tor gemacht. Mangels Anspielstationen schloss der FC-Coach per Vollspann ab. Doch Torhüter Bernhardt war auf dem Posten.

In der zweiten Halbzeit waren noch keine 60 Sekunden gespielt, als sich Andreas Nerdinger ein Herz fasste und aus 25 Metern abzog. Doch der Ball ging vorbei.

Aindlinger Vorteile nach dem Wechsel

Im zweiten Abschnitt hatten die Gäste insgesamt mehr Spielanteile und auch ein Chancen-Plus. Allerdings dauerte es bis zur 65. Minute, ehe ein Angriff Gefahr für das Günzburger Tor brachte. Philipp Harjung hatte abgezogen und Keeper Kuchenbaur war auf dem Posten. In der Schlussphase vergaben die Gäste zwei Kopfballchancen. Einmal klärte Kuchenbaur gegen Patrick Modes und der zweite Kopfstoß von Harjung ging vorbei.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren