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Landkreis Günzburg

25.05.2018

Günzburger Brauereigaststätte „Zum Rad“ öffnet wieder

Georg L. Bucher (Mitte) hat seine Pächter (von links): Rosella Tumbarello, Giuseppe Tumbarello, Monika Banno und Enrico Banno.
Bild: Philipp Wehrmann

Zweieinhalb Jahre stand das Lokal an exponierter Stelle in der Innenstadt leer. Künftig betreibt es ein alter Bekannter aus Burgau. Was alles geboten wird.  

Nach mehreren Dutzend Besichtigungen und zweieinhalb Jahren Suche hat es geklappt. Georg L. Bucher, Chef der Günzburger Radbrauerei, hat Pächter für seine Brauereigaststätte „Zum Rad“ in der Günzburger Innenstadt gefunden. Enrico Banno (Organisatorisches und Service) und Guiseppe Tumbarello (für die Küche verantwortlich), der zuvor lange Zeit in Augsburg tätig war, teilen sich die Arbeit auf und haben eine GbR gegründet. Banno selbst hat bis vor wenigen Monaten in Burgau das Restaurant Marc betrieben und wechselt nun mit seinen gastronomischen Fähigkeiten in die Große Kreisstadt. „Ich bin gesundheitlich nicht hundertprozentig fit. Ohne einen Geschäftspartner hätte ich mir das nicht zugetraut.“ Ab morgen Abend ist geöffnet.

Mediterrane Gerichte „auf gehobenem Niveau“ kündigt der 50 Jahre alte Banno, der sich in der italienischen wie in der deutschen Küche auskennt, an. Für die Freunde regionaler Spezialitäten hat er ebenfalls eine gute Nachricht: „Den Zwiebelrostbraten wird es natürlich auch geben.“ Brauereichef Bucher glaubt, „es wird eine gute Mischung. Für jeden Geschmack ist etwas dabei.“

Das „Zum Rad“ wird kein reines Speiselokal. Es ist in zwei Bereiche eingeteilt. In einem davon können Gäste „auch nur mal gemütlich am langen Tisch sitzen und ein Bier genießen“.

Günzburger Brauereigaststätte „Zum Rad“ öffnet wieder

Ein flüssiger Gruß aus der Küche

Das entspricht dem Konzept, das Bucher vorschwebte: Er sieht in der Traditionsgaststätte – ihre Wurzeln reichen bis ans Ende des 16. Jahrhundert zurück – eine Art Schaufenster für die regionale Brauerei und ihre Bierspezialitäten. Drei verschiedene Biere werden am Hahn frisch gezapft. Das komplette Biersortiment – 13 Sorten inklusive Mischsorten – wird angeboten. Und als Aperitif zum Essen gibt es ein kleines Bierchen – gewissermaßen ein flüssiger Gruß aus der Küche. Selbst wollte Bucher das Gasthaus in unmittelbarer Nachbarschaft zum Stadtturm nicht betreiben, denn er habe, wie er einmal einräumte, „keinerlei Ahnung vom Wareneinsatz in der Gastronomie“.

Für die Komplettsanierung des Gasthauses im Jahr 2002, die Sanierung der Stadtmauer (2014), auf der das Lokal fußt, und dem Aufmöbeln nach dem Leerstand musste Bucher eigenen Angaben zufolge rund 800000 Euro investieren. Er ist froh, dass sich das Rad wieder dreht. Den Namen Banno kenne er seit längerer Zeit. „Und ich war in seinem früheren Restaurant in Burgau auch schon Gast. Ihm eilt ein exzellenter Ruf voraus“, preist Bucher den neuen Rad-Wirt an. Das sei alles sehr professionell. Der Brauereiboss hat sein Urteil getroffen: „Das lange Warten hat sich gelohnt.“

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