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Zweckverband

28.02.2015

Günzburger Steigtechnik sichert sich Fläche auf Areal Pro

Die Umwandlung des einstigen Leipheimer Fliegerhorsts in ein Gewerbegebiet läuft besser als erwartet. Zu den Interessenten, die sich auf dem Areal Pro niederlassen wollen, zählt auch die Günzburger Steigtechnik.

Unternehmer Ferdinand Munk denkt über zweiten Standort nach. Weitere Ansiedelungsanfragen

Mit Ansiedelungsanfragen auf dem Areal Pro bei Leipheim hatte sich der Zweckverband Interkommunales Gewerbegebiet in nicht öffentlicher Sitzung befasst. Vorsitzender Hubert Hafner gab jetzt die Namen der Interessenten bekannt, die sich für das ehemalige Fliegerhorstgelände interessieren.

Auch die Günzburger Steigtechnik will sich 2,2 Hektar Fläche auf dem Areal sichern. Firmenchef Ferdinand Munk bestätigte dies. „Wir prüfen einen zweiten Standort für die Günzburger Steigtechnik.“ Aus dem einstigen Ein-Mann-Betrieb ist ein Unternehmen mit jetzt 250 Mitarbeiter im Günzburger Gewerbegebiet Donauried geworden. Munk denkt nun über den Aufbau einer weiteren Produktionsstätte auf dem ehemaligen Fliegerhorst nach. „Vom Grundstück her ist das eine tolle Lage“, sagte Munk. Erst am Montag habe die Firma, die Leitern und Rollgerüste aller Art herstellt, den Bau einer weiteren 40 mal 50 Meter großen Halle am bestehenden Standort begonnen. Irgendwann seien dort aber die Expansionsmöglichkeiten erschöpft, meinte der Unternehmer. Er wolle auf jeden Fall im Landkreis bleiben. „Ich mag nicht ins Ausland, sondern setze auf made in Germany, und am besten auf made im Landkreis Günzburg“, sagte Munk. Die Sache auf dem Areal Pro sei aber nicht konkret. „Der Zeithorizont ist völlig offen“, teilte Munk auf Anfrage mit.

Auch die weiteren Ansiedelungsanfragen fanden fast alle einmütige Zustimmung:

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aus Günzburg hat Interesse an einem 1,3 Hektar großen Grundstück. Der Zweckverband stimmte der Ansiedelungsanfrage ebenfalls zu.

(Bibertal) hat Interesse an einem 2500 Quadratmeter großen Grundstück.

(Weißenhorn) kann ein 5000 Quadratmeter großes Grundstück kaufen.

(Leipheim) hat bereits das Gebäude der einstigen Standortverwaltung saniert und möchte jetzt auf einem 3500 Quadratmeter großen Grundstück nebenan ein Geschäftshaus mit Arztpraxen, Physiotherapie und Büros errichten.

aus Denzingen kann nach dem Willen des Zweckverbands ein 5600 Quadratemeter großes Grundstück auf dem Areal Pro kaufen.

Ferdinand Munk Vertriebsverpachtungen hat ein 6000 Quadratmeter großes Areal im Auge. Auch hier signalisierten die Räte Einverständnis.

Die Quadratmeterpreise wurden erhöht

Zudem haben die Verbandsräte die Grundstückspreise erhöht. Grundstücke, die unmittelbar an der Albert-Einstein-Straße im Bereich des Bebauungsplans Nr. 3 „Östlich der Theodor-Heuss-Straße“ anliegen, kosten 75 Euro pro Quadratmeter (einschließlich Erschließung). Bei den anderen Grundstücken beträgt der Quadratmeterpreis inzwischen 60 Euro – zehn Euro mehr als bisher.

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