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Auszeichnung

16.12.2011

Günzburgerin ist "Hebamme des Jahres"

Gordana Landthaler (links) mit Silvia Hopfensitz und deren Tochter
Bild: Hopfensitz

Über einen ganz besonderen Titel darf sich Gordana Landthaler aus Günzburg freuen.

Über einen ganz besonderen Titel darf sich Gordana Landthaler aus Günzburg freuen. Die Elternzeitschrift „Leben & erziehen“ hat die 51-jährige Geburtshelferin zur „Hebamme 2011“ gekürt. Die Beleghebamme im Kreiskrankenhaus Langenau (Alb-Donau-Kreis) hat eine eigene Praxis in Günzburg. Früher hat sie in Afrika Babys auf die Welt geholfen.

„Ich war völlig überrascht, als ich den Anruf bekam“, sagt die 51-Jährige. Mehr als 350 Mütter hatten an der Aktion der Zeitschrift mitgemacht und schriftlich begründet, weshalb ihre Hebamme die beste ist.

Unter ihnen war auch Silvia Hopfensitz aus Bernstadt (Alb-Donau-Kreis). „Ich war im sechsten Monat schwanger und fand einfach keine Hebamme, die zu mir passt“, erzählt die junge Mutter. Erst bei Gordana Landthaler hatte sie Vertrauen und war sich sicher: „Mit dieser Hebamme an meiner Seite kann ich auch eine spontane Geburt schaffen.“

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Und Töchterchen Katharina Maria kam tatsächlich ohne Kaiserschnitt zur Welt. Besonders gefallen hat Silvia Hopfensitz auch das gemeinsame Frühstück, zu dem Gordana Landthaler einmal in der Woche in ihre Praxis einlädt. „Diese Treffen waren immer toll, weil man andere Schwangere kennenlernt und sich austauschen kann.“

Das ist Landthaler, die seit 1998 eine eigene Praxis in Günzburg hat, besonders wichtig. In vielen Kliniken, unter anderem in Afrika, sammelte sie Erfahrungen. Landthaler will ihren Patienten eine individuelle Betreuung ermöglichen – von der Schwangerschaftsfeststellung bis nach der Geburt. „Die Eltern sollen sich bei mir anlehnen können“, sagt die Hebamme. Vertrauen sei besonders wichtig.

Viele der Eltern, die zu ihr kommen, haben bereits negative Erfahrungen oder problematische Schwangerschaften hinter sich. „Es ist wichtig, diesen Eltern wieder Zuversicht und Kraft zu geben.“ Auch außerhalb von Sprechzeiten ist sie für ihre Patienten da – und 24 Stunden am Tag erreichbar. Oft habe sie auch Jahre nach der Geburt noch Kontakt zu den Eltern.

„Beim 1000. Kind habe ich aufgehört zu zählen“, erinnert sich Landthaler, die seit mehr als 30 Jahren als Geburtshelferin arbeitet. „Jede Geburt ist wunderschön und einmalig.“

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