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Gundremmingen
29.10.2021

Bald ist das Atomstromzeitalter in Gundremmingen nur noch eine Erinnerung

Der Gasthof "Zum Ochsen" in Gundremmingen hat seit Bestehen des Kernkraftwerks vom Betrieb profitiert. Seit Mitte der 80er-Jahre ist Gerlinde Hutter die Chefin.
Foto: Bernhard Weizenegger

Plus In zwei Monaten geht Deutschlands einst größtes Atomkraftwerk vollständig vom Netz. Was wird aus Gemeinde und Region, wenn der Wirtschaftsmotor abgeschaltet ist?

Rinderbraten mit Kartoffelknödeln und Salat: 12,80 Euro. Rinderleber Hawaii mit Pommes und Salat: 10,50 Euro. Und dazu die Halbe Klosterbier vom Fass: 3 Euro. Wer gut und günstig regional essen will, ist im Gasthof "Zum Ochsen" in Gundremmingen richtig. Das wissen nicht nur die Einwohner des 1300-Seelen-Dorfes zwischen Günzburg und Dillingen, sondern auch Generationen von Mitarbeitern des größten Arbeitgebers im Ort: des Atomkraftwerks. Früher kamen sie zum Mittagessen und blieben manchmal gleich bis zum Abend. Doch das ist längst Vergangenheit, so wie die Stromproduktion es am Standort des einst größten AKWs in Deutschland bald sein wird. Spätestens an Silvester ist Schluss, über den genauen Abschalttermin hat RWE noch nicht entschieden. Es ist ein Abschied, auf den sich die Gundremminger lange einstimmen konnten und doch noch nicht wirklich wissen, wie es danach sein wird.

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30.10.2021

Wann endlich sagen Bürgermeister, Landrat und Minister den Menschen die bittere Wahrheit:
Das Zwischenlager in Gundremmingen wird frühestens im Jahr 2080 seinen Müll in das deutsche Endlager gebracht haben. Aber auch nur, wenn Suche, Genehmigung und Bau des Endlagers glatt laufen. Doch gerade Bayerns Landesregierung hat mit ihren Beschlüssen, dass in Bayern nicht nach einem Endlager gesucht werden soll, die Suche behindert.

Aufschlussreiches konnte man hierzu vor zwei Wochen vom langjährigen Leiter der Entsorgungskommission der Bundesregierung, dem Ingenieur Michael Sailer, bei einem öffentlichen Vortrag anlässlich der Jahreshauptversammlung unserer Bürgerinitiative 'FORUM Gemeinsam gegen das Zwischenlager und für eine verantwortbare Energiepolitik e.V.' hören. Da die deutsche Presseagentur über Herrn Sailers Aussagen gut berichtet hat, stand es in vielen deutschen Zeitungen.
18.10.21 https://www.zeit.de/news/2021-10/18/ex-chef-der-entsorgungskommission-endlager-2050-in-betrieb?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.de%2F

Raimund Kamm

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