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Schlusslicht

16.01.2014

Gundremminger fahren nicht auf den Flexibus ab

In Gundremmingen ist man mit der Nutzung des Flexibusses nicht ganz zufrieden. Hier gibt es nur 31 registrierte Nutzer.
Bild: Peter Wieser

In dem Ort gibt es nur 31 registrierte Nutzer. Eine Anbindung an Günzburg wird gewünscht

Gundremmingen Um die Wasserversorgung, die Bilanz des Flexibusses und die Versorgung mit Erdgas und schnellem Internet ging es in der Sitzung des Gemeinderats Gundremmingen am Dienstagabend.

Erdgas: Bereits in der Vergangenheit wurde im Gundremminger Gemeinderat die Versorgung mit Erdgas und schnellem Internet bis hinauf zum Kreuzungspunkt zum Neubaugebiet „An der Hühle“ behandelt. Eine Entscheidung war bisher nicht gefällt worden. In der Sitzung am Dienstag wurde dies erneut diskutiert. Anlass war die Anfrage eines Bürgers nach einem Gasanschluss in der Kirchstraße. Ebenso lägen bereits für die Kronenstraße Anträge hierzu vor. Man wolle sich zwar nicht in Zugzwang bringen, meinte Bürgermeister Wolfgang Mayer (FWG/UWG), doch man müsse ein Signal setzen und Gewissheit geben: „Machen wir es oder machen wir es nicht?“

Dabei wäre die Nutzung von Flüssiggas bis zu einem Ausbau durchaus vorstellbar. Dass eine Entscheidung herbeigeführt werden müsse, war klar. Jedoch sollte man sich grundsätzlich Gedanken machen, wie die einzelnen Ansprüche seien, meinte Friedrich-Josef Heidel (CSU). Eine dringende Notwendigkeit sah auch Zweiter Bürgermeister Alfred Herrmann (CSU): „Wenn wir junge Leute herbekommen wollen, müssen wir etwas tun.“ Ebenso sprach Wolfgang Mayer von Geld, das dadurch „im Boden verankert“ werde. Man war sich einig: Man werde die nächsten Jahre etwas machen, von heute auf morgen werde es jedoch nicht möglich sein.

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Wasserversorgung: Die Gemeinde Gundremmingen bezieht sein Wasser von den Tiefbrunnen des Kernkraftwerkes. In einer Bewertung unter anderem bezüglich der Versorgungssicherheit wurde vom Wasserwirtschaftsamt Donauwörth ein zusätzlicher Anschluss an eine weitere Wasserversorgung empfohlen.

Offingen habe seine Hausaufgaben gemacht, so Bürgermeister Mayer, der in einem Verbund mit Offingen oder mit der Göttgruppe eine Alternative sah. Lothar Grimm (FWG) sprach von einem Damoklesschwert, das bei einer Sanierung der Tiefbrunnen über Gundremmingen hänge. Christian Joas (CSU) schlug die Gründung eines Gremiums vor: „Wir dürfen nicht zu lange warten, wir müssen alle Möglichkeiten auslotsen.“

Verbindungsweg: Der Verbindungsweg zum Meteo-Turm befindet sich in einem sehr schlechten Zustand. Man sehe jedoch keinen Bedarf, diesen zu asphaltieren. Es reiche aus, wenn dieser geschottert werde, man wolle nicht noch etwas versiegeln, schlossen sich die Gemeinderäte im Großen und Ganzen der Meinung von Friedrich-Josef Heidel und Lothar Grimm an.

Flexibus: Anrufen, einsteigen, mobil sein – heißt es beim Flexibus. Bürgermeister Mayer stellte eine statistische Auswertung vor. Die Nutzung des Flexibus sei in Gundremmingen allerdings nicht so, wie erwartet. Im Vergleich mit den andern Kommunen – insgesamt 1194 registrierten Nutzern – bilde Gundremmingen mit gerade einmal 31 Personen das Schlusslicht. „Es wäre toll, wenn der Zuspruch besser wäre“, meinte Alfred Herrmann. „Im Ende fährt man mit dem Flexibus billiger, als wenn man selber fährt.“ Auch in Gundremmingen würde man daneben eine direkte Verbindung nach Günzburg begrüßen.

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