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Neustart

15.04.2015

Gutmann: weiter mit Schwung

Bei Gutmann Anlagentechnik in Aletshausen geht es nach der Insolvenz mit neuem Schwung weiter. Unser Bild zeigt Geschäftsführer Peter Gutmann (links) und Martin Müller von der Tricor-Gruppe, der neue Investor des Unternehmens.
Bild: Gutmann

Aletshauser Anlagenbaufirma ist zuversichtlich. Kunden konnten in einer schwierigen Übergangsphase gehalten werden

Mit neuem Schwung soll es bei der Firma Gutmann in Aletshausen weiter gehen. Im November vergangenen Jahres noch musste das Unternehmen, sicherlich für viele überraschend, Insolvenz anmelden. Doch mit einem neuen Investor im Boot kann Gutmann jetzt übergangslos am bisherigen Standort in Aletshausen weiter machen.

„Es ist eine komplette Firmenneugründung“, sagt der bisherige Inhaber der Gutmann Maschinenbau GmbH und jetzige Geschäftsführer der Gutmann Anlagentechnik GmbH, Peter Gutmann. Als Tochterunternehmen der NMJJ Allgäuer Vermögensverwaltungs GmbH in Bad Wörishofen wird Gutmann weiter geführt. Als Investor konnte die von Martin Müller geführte Tricor-Gruppe in Bad Wörishofen gewonnen werden. Die Tricor Packaging & Logistik AG ist europaweit als Spezialist für Schwerwellpappenverpackungen sowie für Verpackungs- und Logistiklösungen tätig. Insolvenzverwalter Professor Martin Hörmann von der Ulmer Kanzlei Anchor Rechtsanwälte und Gutmann waren gemeinsam auf der Suche nach einem geeigneten Investor für das Unternehmen. Es habe mehrere Bieter gegeben, so Gutmann. Doch letztendlich habe die Tricor-Gruppe mit dem besten Konzept überzeugt. Durch die Übernahme wird die Kapitalbasis des Unternehmens gestärkt. Gutmann lobt auch die gute Zusammenarbeit mit dem Insolvenzverwalter. Hörmann habe hervorragende Arbeit geleistet. Alles neu und doch alles beim Alten: Gutmann konnte über die Insolvenzzeit hinweg seinen Kundenstamm halten.

„Alle Kunden stehen zu uns“, freut sich Gutmann. Zu diesen zählen unter anderem Unternehmen wie die Grob-Werke in Mindelheim, Gartner in Gundelfingen und Gerstlauer Amusement Rides in Münsterhausen. Für Gerstlauer liefert Gutmann beispielsweise Grundkörper für Achterbahnen.

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Auch die Mitarbeiter, derzeit sind es 63, standen und stehen zum Unternehmen, sagt Gutmann. Für sie habe es während der Insolvenzzeit keine Lohneinbußen gegeben. „Alle haben an die Firma und deren Weiterführung geglaubt“, so Gutmann. Die Auftragslage sei sehr gut. „Momentan haben wir einen Großauftrag am Laufen“, so Gutmann. Jetzt ist man auf der Suche nach zusätzlichem Personal.

Spezialisten für Schweißen, Drehen und Fräsen werden gesucht. Auch Auszubildende sollen eingestellt werden. Es sei geplant, den Standort Aletshausen weiter auszubauen. „Wir sehen eine rosige Zukunft“, freut sich Gutmann.

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