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Handball
25.11.2021

Handballerinnen des VfL Günzburg flirten mit der Außenseiterrolle

So kann’s was werden: Die Günzburgerin Stefanie Wimmer schließt im Heimspiel gegen HT München einen schnellen Gegenstoß ab.
Foto: Ernst Mayer

Die Günzburgerinnen wollen die Ersten in dieser Spielzeit der Handball-Bayernliga sein, die Haunstetten II die Punkte entreißen. Was dafür - und was dagegen spricht.

Punktgewinne gegen den Haunstetter Frauenhandball sind aktuell eine absolute Seltenheit. In der Bayernliga hat es in der laufenden Spielzeit noch gar kein Konkurrent geschafft. Als sechstes Team versuchen nun die Günzburger Handballerinnen, die Reserve des Drittliga-Spitzenreiters zu bezwingen. Anpfiff zur neu angesetzten Partie im Mekka des schwäbischen Frauenhandballs ist an diesem 25. November um 19.30 Uhr.

Sogar den aktuellen Tabellenführer Ebersberg hat die TSV-Zweite bezwungen; die Haunstetterinnen sind nur deshalb Tabellenzweite, weil sie zwei Begegnungen weniger ausgetragen haben als die Handballerinnen aus dem Osten der Landeshauptstadt.

Einfaches Erfolgsgeheimnis

Das Erfolgsgeheimnis des TSV-Bayernligateams ist die gute Mischung aus ehemals klassenhöher antretenden Spielerinnen und jungen Talenten. Auch davon gibt es in Augsburg genügend, die dortige Jugendarbeit ist ebenfalls spitze.

Zuletzt gelang den Haunstetterinnen beim Tabellenletzten HSG Freising-Neufahrn ein 32:13. Beste Torschützinnen waren Mona Walter mit neun und Sabrina Fischer mit sechs Treffern.

Es wird aus Günzburger Sicht allerdings nicht reichen, nur deren Kreise einzuschränken. Der TSV ist auf jeder Position top besetzt und bestraft alle Fehler der jeweiligen Gegenüber rigoros.

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Formkurve der Günzburgerinnen zeigt nach oben

Da die Formkurve der Kees-Schützlinge zuletzt ebenfalls steil nach oben zeigte, haben sich die VfL-Handballerinnen vorgenommen, die Außenseiterchance mit Leben zu erfüllen. Die Günzburgerinnen wissen auch, dass sie sich auf ihr starkes Rückzugskonzept verlassen können, sollte es vorne mal weniger gut laufen. Das war ein Schlüssel zum Erfolg der jüngsten Spiele gegen ebenfalls gegenstoßstarke Kontrahentinnen.

Als Freundlichkeit vor dem Anpfiff sagen die Weinroten ausdrücklich Danke, dass die Verantwortlichen in Haunstetten vor einigen Wochen in größter VfL-Personalnot einer Spielverlegung zugestimmt hatten. In Günzburg weiß man, dass so etwas nicht selbstverständlich ist im Sportgeschäft. (AZ)

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