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Jettingen-Scheppach

21.10.2013

Hans Reichhart ist neuer JU-Chef

Hans Reichhart steht nun an der Spitze der JU.
Bild: Archivfoto: Bernhard Weizenegger

Der 31-Jährige möchte neue Impulse setzen.

Zuerst die Wahl in den Bayerischen Landtag, nun steht Hans Reichhart auch noch an der Spitze der Jungen Union (JU). Der 31-Jährige aus Jettingen-Scheppach wurde am Freitagabend zum neuen Landesvorsitzenden der CSU-Nachwuchsorganisation gewählt – er erhielt 65 Prozent der Stimmen.

Mit diesem Resultat ist Reichhart durchaus zufrieden. „Unter diesen Umständen ist das ein sehr gutes Ergebnis“, sagt Reichhart im Gespräch mit unserer Zeitung. Seine Vorgängerin Kathrin Albsteiger (Neu-Ulm) hatte sich nach interner Kritik nicht mehr zur Wahl gestellt. Sie hatte das Amt zwei Jahre lang inne. Ihr wurde vorgeworfen, dass die JU in den zwei Jahren ihrer Amtszeit keine Themen in der CSU gesetzt habe. Unter Reichhart soll das anders werden. Von schlechter Stimmung oder Streit in der JU könne aber keine Rede sein, betont der Jettinger. „Wir verstehen uns alle super.“

Die Wahl zum JU-Vorsitzenden bezeichnete der 31-Jährige als „ein Geschenk“. Mehr noch: „Für mich ist es eine große Verantwortung“, sagt er. Er vertrete jetzt 27000 JUler. Deren Interessen möchte er stärker in die Politik einbringen. „Auch wenn es mal um unangenehme Themen geht.“ Rente, Pflege, Digitalisierung, Schuldenbremse: Das seien Themen, die die jungen Leute beschäftigen. Aber auch die Frage, was mit und in den Landkreisen passiere und welche Zukunft der ländliche Raum habe, sei für ihn wichtig. Die JU soll unter seinem Vorsitz der CSU neue Impulse geben. Hilfreich wird dabei Hans Reichhart auch sein Landtagsmandat sein.

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Im September wurde der 31-Jährige zum ersten Mal in den bayerischen Landtag gewählt: Hans Reichhart erhielt 24136 Stimmen und erzielte damit das beste Ergebnis aller CSU-Listenkandidaten in Schwaben. Dass er nun auch noch zum JU-Vorsitzenden gewählt wurde, sei „nicht der Masterplan“ gewesen. Mehrere Sachen seien da zusammengekommen.

Und was kommt als Nächstes? „Jetzt steht erst mal harte Arbeit an“, sagt Reichhart. Die Arbeit für die Region stehe für den 31-Jährigen nun im Mittelpunkt.

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