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Blasmusik

07.11.2017

Heimspiel im Nachbarlandkreis

Karin Binder mit Dirigent und Sänger Hans Kast.
Bild: Furthmair

Mit ihrem Programm „Musikantengold“ füllen die Waldstetter Musikanten spielend das Neu-Ulmer Edwin-Scharff-Haus

„Musikantengold“ – ein Titel wie geschaffen zum Auftakt des Egerländer Blasmusikabends mit den Waldstetter Musikanten im seit Wochen ausverkauften großen Saal des Edwin-Scharff-Hauses Neu-Ulm. Was die rund 850 Besucher beim schon traditionellen 14. Konzertabend in zweieinhalb Stunden Netto-Spielzeit mit beschwingter böhmischer Blasmusik im Polka-, Marsch- und Walzer-Rythmus geboten bekamen, kann durchaus dem gehobenen musikalischen Niveau zugeordnet werden.

Eine Mischung aus Ernst-Mosch-Klassikern, Medleys und Raritäten nahm die begeisterten Besucher mit auf eine musikalische Wanderung durch das Egerland, wobei das Publikum oftmals nicht nur im Takt mitklatschte, sondern bei „Rosamunde“ und „Egerland – Heimatland“, bei „Wir sind Kinder von der Eger“ und „Im Rosengarten von Sanssouci“ auch gesanglich mit eingebunden wurde und Textsicherheit beweisen konnte.

Durch das abwechslungsreiche Programm führte erstmals als Moderator der Urschwabe „Werner vo Beira“. Der pfiffige Heimatpoet aus Pfaffenhofen/Beuren gestand, „erstmals vor so großer Kulisse zu moderieren“, aber seine Gedichte und Beiträge kamen so professionell und humorvoll rüber, dass er sich seinen Applaus redlich verdient hatte. Unverzichtbar und prägend bei den Waldstetter Musikanten sind die markanten Gesangsduos mit Karin Binder und Dirigent Hans Kast sowie mit der Sängerin Karin Binder und Markus Ellenrieder, der dafür sein Schlagzeug den Musikerkollegen überlässt, um gemeinsam auch gesanglich möglichst originalgetreu die beliebten Egerländermelodien zu präsentieren.

Natürlich wurde eine Zugabe eingefordert – mit stehendem lang anhaltenden Applaus und Begeisterungsrufen – und die „Waldstetter“ zeigten sich bei ihrem „Heimspiel“ gut vorbereitet: Zum „Böhmischen Wind“ gesellte sich „Bis bald auf Wiedersehen“ und ein grandioses Trompetensolo von Dirigent Hans Kast, der dabei von seinem Bruder Jürgen auf der Trompete begleitet wurde.

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