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Museumstag

16.05.2019

Hier ist am Sonntag im Landkreis Günzburg viel zu erleben

Auch das Fliegerhorstmuseum ist beim Museumstag dabei.
Bild: Bernhard Weizenegger (Archiv)

Was beim Internationalen Museumstag in der Region alles geboten ist. Eine Übersicht vom Fliegerhorstmuseum bis zur Hammerschmiede.

Am Sonntag, 19. Mai, ist „Internationaler Museumstag“ unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“. Aus diesem Anlass haben auch einige der mittlerweile 23 Museen im Landkreis bei freiem Eintritt geöffnet.

Im Brauereimuseum Autenried können die Besucherinnen und Besucher einen Rundgang durch die Ausstellung machen – unter anderem gibt es eine historische Brauanlage zu sehen sowie heimatgeschichtliche Raritäten und Dokumente. Geöffnet ist von 14 bis 17 Uhr.

Das Ikonenmuseum im Schloss Autenried, das größte Museum dieser Art außerhalb orthodoxer Länder, ist von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Zu sehen sind Ikonen, Goldschmiedearbeiten, Stickereien, Holzschnitzereien, Elfenbeinarbeiten und liturgische Gewänder.

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Im Museum der Stadt Burgau kann von 14 bis 17 Uhr die Ausstellung „Der Fotograph und Künstler Theodor Becker“ besichtigt werden. Die Ausstellung zeigt Aufnahmen der Stadt des vor allem in den 1950er bis in die 1980er Jahre wirkenden Fotographen Theodor Becker. Dabei beleuchtet die Ausstellung auch seine künstlerische Seite. Ausgestellt sind von ihm angefertigte Aquarelle, die Burgau und die Umgebung darstellen. Bei schönem Wetter findet im Schlosshof eine Aktion „Kaffee rösten“ statt.

Eine Besenreise um die Welt

Im Heimatmuseum Günzburg kann man von 14 bis 17 Uhr an der Finissage der Wanderausstellung „Vergissmeinnicht“ teilnehmen. Um 14.30 Uhr hält der Erste Landtagsvizepräsident und Direktor der Stiftung Bayerische Gedenkstätten, Karl Freller, einen Vortrag zu „Erinnerungskultur und jüdisches Leben in Bayern“. Anschließend wird das Kunstprojekt „Stecht mit uns in See“ des Dossenberger-Gymnasiums Günzburg enthüllt.

Im Museum Besenwelten in Günzburg können Gäste von 14 bis 17 Uhr eine Besenreise um die Welt machen. Zu vielen Besen gibt es auch eine spannende Geschichte. Faszinierend ist auch altes und neues Blechspielzeug, das man selbst aufziehen darf.

Das Bayerische Schulmuseum Ichenhausen hat von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Um 11.15 Uhr gibt das Frauenvocal-Ensemble Ichenhausen alte und neue Frühlingslieder zum Besten. Ab 14 Uhr wird ein buntes Kinderprogramm mit Basteln und lustigen Spielen angeboten. Um 14.30 Uhr gibt es Lausbubengeschichten im historischen Klassenzimmer mit Manfred Stanzel und der Stubenmusik Ichenhausen.

Die ehemalige Synagoge in Ichenhausen ist von 13.30 bis 17 Uhr geöffnet. Es wird die Ton-Bild-Schau gezeigt und die Mikwe (rituelles Tauchbad) kann besichtigt werden. Von 14 bis 15 Uhr findet eine Führung auf dem jüdischen Friedhof statt. Treffpunkt ist der Parkplatz bei der Freizeit- und Minigolfanlage am südlichen Stadtrand von Ichenhausen.

Fluggeräte und Militärfahrzeuge auf dem alten Fliegerhorst

Die historische Werkstatt „Zum Alten Mayr“ sowie das Werkstattcafé in Ichenhausen sind von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Führungen werden um 11, 13, 15 und 17 Uhr angeboten.

Beim Keltengehöft zwischen Deubach und Wettenhausen gibt es vom 11 bis 17 Uhr ein Fest unter dem Motto „Leben und Essen wie die Kelten“, wobei der Schwerpunkt auf der Textilherstellung liegt.

Das Mittelschwäbische Heimatmuseum Krumbach hat sich mit dem Kulturverein Kult/Subkult zusammengeschlossen, um die phantasievollen Lego-Welten von Bricking Bavaria nach Krumbach zu holen. Auf rund 200 Quadratmetern können große und kleine Lego-Fans die Werke der kreativen Baumeister bestaunen. Am 18. und 19. Mai, jeweils zwischen 10 und 17 Uhr, bietet das Heimatmuseum zu familienfreundlichen Eintrittspreisen die Gelegenheit zum Besuch.

Das Fliegerhorstmuseum in Leipheim präsentiert von 14 bis 17 Uhr seine militärtechnisch-historische Ausstellung mit ehemaligen Fluggeräten, Militärfahrzeugen, Ausrüstungsgegenständen und sonstigen Gerätschaften.

Die alte Schmiedekunst hautnah

Die Hammerschmiede Naichen ist von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Die noch original eingerichtete Werkstatt und Wohnung des letzten Schmiedes der Hammerschmiede Naichen, Serafin Stocker, geben Einblicke in die Lebens- und Arbeitswelt eines Handwerkers im letzten Jahrhundert. Dazu gibt es einen spannenden Rätselspaß für die ganze Familie. Das alte Handwerk der Schmiedekunst lässt sich außerdem hautnah erleben, wenn sich der Schmied Max Ehrmann bei seiner Arbeit über die Schulter sehen lässt. Um 14 Uhr findet eine Führung durch die Werkstatträume der Hammerschmiede statt. Dabei kann Technikgeschichte aus der Nähe erlebt werden. Um 15 Uhr führt Yvonne Langer durch die neue Sonderausstellung „Verlockungen! Genussmittel und Werbung früher“. Der unterhaltsame Rundgang präsentiert eine bunte Vielfalt an historischen Werbeaufstellern und Warenverpackungen und bietet nostalgische Einblicke in historische Genusswelten. Passend zum Thema Genussmittel sind in der Teewerkstatt kleine und große Besucher eingeladen, verschiedene Teesorten kennenzulernen und Teebeutel selbst zu befüllen. Außerdem können sie ihrer Kreativität beim Gestalten von Getränkeuntersetzern freien Lauf lassen.

Im Heimatmuseum Rettenbach dreht sich von 14 bis 18 Uhr alles um die „Feuerwehren unserer Gemeinde“. Es gibt historische Feuerwehrübungen zu sehen, Feuerwehrautorundfahrten werden angeboten und für die kleinen Gäste auch ein Kinderprogramm.

Die Kreisheimatstube Stoffenried ist von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Es gibt einige Mitmachaktionen, Vorführungen und Spiele für Kinder im Garten sowie Kurzführungen durch die Gebäude der Kreisheimatstube. (zg)

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