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Gemeinderat

16.06.2017

Hilfe für St. Oswald

Die Kirche St. Oswald in Glöttweng wird saniert.
Bild: Peter Wieser

Die Kirche in Glöttweng muss dringend saniert werden. Bischöfliche Finanzkammer beziffert die Gesamtkosten auf 315000 Euro. Kommune beteiligt sich mit zehn Prozent daran

Wegen verschiedener sichtbarer Schäden soll die Filialkirche St. Oswald in Glöttweng saniert werden. Die Gesamtkosten der Maßnahme, Instandsetzung von Dachstuhl, Fassade und Raumschale, werden nach einer Kostenermittlung der Bischöflichen Finanzkammer voraussichtlich rund 315000 Euro betragen. Sie Summe soll möglichst durch Zuschüsse verschiedener Einrichtungen und Institutionen, darunter die Diözese Augsburg, bereitgestellt werden. Baubeginn wird im Herbst dieses Jahres sein.

Der Gemeinderat Landensberg stimmte in seiner Sitzung am Dienstag einstimmig einem Antrag der Pfarreiengemeinschaft Röfingen zu und wird die Maßnahmen mit einem Zuschuss von zehn Prozent der festgestellten Gesamtkosten, höchstens jedoch mit 31500 Euro unterstützen. Für die Sanierung der Heilig-Kreuz-Kirche in Landensberg hatte der Gemeinderat seinerzeit ebenfalls einen zehnprozentigen Zuschuss gewährt, allerdings ohne Höhenbegrenzung. Nachverhandeln sei kein Problem. Wenn es teurer werden sollte, werde man sich noch einmal unterhalten, versicherte Bürgermeister Sven Tull.

Zugestimmt wurde auch zwei weiteren Anträgen: Nachdem die Feuerwehr Landensberg einen Nasssauger besitzt, soll auch die Glöttwenger Wehr einen solchen erhalten. Kostenpunkt: 1850 Euro brutto. Dem Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge wird in diesem Jahr ebenfalls wieder ein Zuschuss in Höhe von 80 Euro gewährt.

Sparen wird die Gemeinde Landensberg in den kommenden Jahren dagegen bei der Straßenbeleuchtung. Der mit den Lechwerken (LEW) abgeschlossene und schon einmal verlängerte Vertrag über den pauschalen Leuchtmittel- und Leuchtentausch läuft demnächst aus. Von den sich im Gemeindegebiet befindlichen 111 konventionellen Leuchtstellen ohne LED-Technik sollen 75 von diesen LED-Leuchten erhalten, 19 werden mit LED-Modulen umgerüstet. Bei den restlichen 17 Lampen, zumeist Überspannungsleuchten, die sich nicht für eine Umstellung eignen, werden die bestehenden Leuchtmittel ausgewechselt. Dieses Thema müsse man früher oder später separat angehen, bemerkte LEW-Kommunalbetreuer Michael Mengele. Der über acht Jahre laufende neue Vertrag enthält eine Nassreinigung aller Leuchtengläser sowie eine komplette Garantie auf die LED-Austauschleuchtmittel und die neuen LED-Leuchten. Die jährlichen Gesamtkosten für die Umstellung betragen 3990 Euro, dafür ergibt sich durch den niedrigeren Energieverbrauch eine Kosteneinsparung in Höhe von 5200 Euro, und somit eine Gesamtersparnis von 1297 Euro im Jahr. Gemeinderat Johann Haas äußerte zwar Zweifel daran, dass man tatsächlich so viel Energie einsparen werde; wie alle anderen Gemeinderäte stimmte aber auch er dem Abschluss des neuen Vertrages zu.

Weiter informierte Bürgermeister Tull über eine Mitte oder Ende Juli geplante Informationsveranstaltung, die eventuell mit einer Bürgerversammlung kombiniert werde. Dabei sollen Ideen und Möglichkeiten für ein Gesamtkonzept für ein „Haus der Vereine“ mit Einbindung der Feuerwehr Glöttweng präsentiert werden. Der Gemeinderat habe sich intern bereits mit möglichen Lösungen auseinandergesetzt. „Die Bevölkerung, die Vereine und auch die Glöttwenger Feuerwehr warten darauf“, betonte Tull.

Zweiter Bürgermeister Dieter Gartmann informierte weiter, dass seitens des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Krumbach eine Waldneuordnung im Privatwald Landensberg und Glöttweng durchgeführt werde und damit auf die Gemeinde noch Kosten zukämen, die im Haushalt zu berücksichtigen seien.

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