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Chorgemeinschaft

27.04.2015

„Hitgiganten“ machen das Konzert zu einem Hit

Chorleiter Andreas Altstetter freute sich über seinen Maibaum, den er zum zehnjährigen Chorleiterjubiläum von der Vorsitzenden Helga Losert überreicht bekam.
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Chorleiter Andreas Altstetter freute sich über seinen Maibaum, den er zum zehnjährigen Chorleiterjubiläum von der Vorsitzenden Helga Losert überreicht bekam.

Weil das Publikum in Jettingen so begeistert ist, soll es künftig auch selbst singen

Mit „Hitgiganten“ hat die Chorgemeinschaft Jettingen am Samstagabend ihr Konzert unter Leitung von Chorleiter Andreas Altstetter bestritten. 45 Sänger, variierend als Frauen-, Männer- und gemischter Chor und aufgelockert mit solistischen Einlagen, präsentierten die „Bestseller“ mit Leidenschaft, Freude und schönem Gesang. Sicher begleitet wurden sie von einer Combo: Dominik Herkommer am Klavier, Patrick Altstetter am Schlagzeug und Andreas Filbig am E-Bass. Den 350 Zuhörern gefiel es ausgezeichnet, sie belohnten den Chor immer wieder mit Applaus und stimmten am Schluss begeistert in die dritte Zugabe ein: „So schön wie heut, so müsst es bleiben!“

Die gewählten Titel waren die Hitgiganten aus dem Chor-Repertoire der vergangenen zehn Jahre. So lange leitet nämlich Andreas Altstetter die Chorgemeinschaft. Ihm für seinen unermüdlichen Einsatz zu danken, dazu bot das Konzert den Sängern die geeignete Kulisse. Sie beschenkten den Dirigenten mit einem Chorfoto, von allen per Unterschrift signiert, einem Geschenkkorb und mit einem festlich geschmückten Maibaum. Das schönste Geschenk machte der Chor jedoch an diesem Abend seinem Leiter mit einem Gesang, in dem sich das widerspiegelte, was auch den Chorleiter und Solotenor auszeichnet: Singen mit Herz und Freude.

Der mit 25 Frauen und 20 Männern gut besetzte Chor eröffnet neben dem Gesamtchor die Möglichkeit, separat als Männer- oder Frauenchor aufzutreten. Bei den Vorträgen des Männerchores machte Alt-stetter als Entertainers Stimmung: In den Schlagern „Die kleine Kneipe“ und „Du musst alles vergessen“ weckte er mit seiner sonoren Tenorstimme Erinnerungen an Peter Alexander und Freddy Quinn. Ein weiteres stimmungsvolles Highlight, von Altstetter selbst arrangiert, war das durch Rudolf Schock bekannt gewordene Filmlied „Ach, ich hab in meinem Herzen“ im Duett mit Bassist Helmut Weiser. Die gefühlvollen Solostimmen wurden vom Männerchor in leichtem Moll summend begleitet und vom Publikum schließlich mit frenetischem Applaus gewürdigt. Mit feinen Pianos gefielen die Männer im traditionellen Chorlied „Ich bin kein Bajazzo“ und temperamentvoll und aus einem Guss im Beatle Song „Yellow Submarine“. Mit sehr unterschiedlichen Melodien wartete der Frauenchor auf.

Von der Combo schwungvoll begleitet wurden die Schlager „Schuld war nur der Bossa Nova“ und „Immer wieder Sonntags“ lebhaft in Szene gesetzt. Im schönen, harmonischen Duett von Alt und Sopran, ebenfalls von Altstetter arrangiert, sangen die „Dornenvögel“ von einer friedvollen und optimistischen Zukunft. Ein weiteres eindrucksvolles Bekenntnis zum Leben gelang den Frauen in „Gabriellas Song“. Gefühlvoll und überzeugend setzten sie sich als Maxime: „Ich will fühlen, dass ich wertvoll bin, dass ich lebe!“

Bei den Darbietungen des Gesamtchores gab es zwei weitere Soloeinlagen. Bassist Walter Burk-hardt imitierte in „Butterfly“ glänzend Daniel Gerard mit Hut, Sopranistin Kathrin Hafner zeigte sich im beliebten Songtext „Tornero“ von Nino de Angelo fest in allen Tonhöhen und mit dramatischem Timbre. In Szene setzte sich die Combo beim Kriminal-Tango. Dass der Schuss aus der Pistole von Sänger Helmut Weiser nicht losging, sorgte für zusätzliche Heiterkeit.

Nach der dritten Zugabeforderung rief die Vorsitzende Losert die Zuhörer auf, doch die nächste Chorprobe am Dienstag, 5. Mai, um 20 Uhr im Gasthaus Sonne zu besuchen, die für neue Sänger extra unter das Motto „Singen macht Spaß“ gestellt werde.

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