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25.06.2009

Ideenwettbewerb für Pyrolyse geplant

Burgau (hva) - Müll holen oder bringen? Das ist die große Frage, die den Landkreis Günzburg beschäftigt. Auch die Stadt Burgau macht sich darüber Gedanken, wie es im Falle der Umstellung von einem Bring- auf das Holsystem mit der in der Region einmaligen Pyrolyseanlage weitergeht. Bürgermeister Konrad Barm informierte die Mitglieder des Bauausschusses am Dienstag brühwarm mit Informationen aus dem Kreisausschuss darüber, dass ein sogenannter Ideenwettbewerb geplant sei.

Angedachtes Ende für die Pyrolyse ist im Jahr 2020, nicht aus technischen sondern aus Kapazitätsgründen. Was bis dahin mit der Anlage passiert, wird Karl Schmid, Leiter des Abfallwirtschaftsbetriebs des Landkreises, in der nächsten Stadtratssitzung am 21. Juli vorstellen, teilte Barm mit. Er freue sich, dass sich die Behörde Gedanken über die Zukunft der Anlage mache, die Stadt als Hauptbetroffenen bei den Planungen aber nicht übergehe.

Was ein eventuell neues Müllkonzept angehe - gelber Sack oder gelbe Tonne -, entscheidet der Kreistag Ende Juli. Auf Nachfrage Barms, wie die Burgauer dazu stünden, zeichnete sich im Bauausschuss eine Tendenz für das Bringsystem ab. "Der Wertstoffhof ist eine wertvolle Geschichte", urteilte Wilhelm Frielinghaus (CWG). Hermann Mühlbauer (ABB) betonte, dass der gelbe Sack zwar bequemer sei, der Umweltgedanke aber verloren gehe, da die Wertstoffe nicht mehr richtig getrennt und gesäubert würden. Lediglich Manfred Kramer (SPD) gab zu bedenken, dass die Gesellschaft immer älter werde und weniger mobil sei.

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